Die Sondermaßnahmen setzen sich wie folgt zusammen:

XLS

in Mio EUR

2010

2009

Gewinn aus dem Verkauf von Théramex

68,6

Rechtsstreitigkeiten Dey Inc., USA

–67,2

Verkaufspreisanpassungen Elektrochemikalien

–1,2

Transaktionskosten Verkauf Crop BioScience

–1,0

Ausstiegskosten Raptiva®

–39,7

Veräußerung Naturstoffgeschäft Brasilien

10,6

Auflösung Rückstellung

1,1

Sondermaßnahmen

–0,8

–28,0

In den Sondermaßnahmen des abgeschlossenen Geschäftsjahres wurde der Gewinn aus dem Verkauf von Théramex in Höhe von 68,6 Mio EUR ausgewiesen. Weitere Erläuterungen hierzu befinden sich bei den Angaben zum Konsolidierungskreis.

Im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten, für unsere frühere Tochtergesellschaft Dey Inc., USA, bestimmte Preisinformationen falsch berichtet zu haben, erfolgte im Geschäftsjahr eine Vergleichszahlung an das US Department of Justice. Die hieraus resultierenden Aufwendungen von 67,2 Mio EUR wurden als Sondermaßnahmen gebucht. Obwohl die Gesellschaft Dey Inc. im Rahmen des Verkaufs des Generika-Geschäfts 2007 an Mylan Inc., USA, übertragen wurde, haftet Merck gegenüber Mylan weiterhin für die Kosten dieses Rechtsstreits (siehe Anmerkung [32]).

In 2010 angefallene Transaktionskosten in Höhe von 1,0 Mio EUR, die im Zusammenhang mit dem angekündigten Verkauf des Crop BioScience Geschäfts stehen, sind ebenfalls in den Sondermaßnahmen enthalten.

Weitere Aufwendungen in Höhe von 1,2 Mio EUR beziehen sich auf den Verkauf des Geschäfts mit Elektrochemikalien im Jahr 2005 und beinhalten eine Kaufpreiserstattung an den damaligen Käufer für nachträglich entrichtete Steuern.

Die Aufteilung der Sondermaßnahmen nach Unternehmensbereichen und Sparten ist im Segmentbericht dargestellt.