Zum 31. Dezember 2010 hatte unser Unternehmen 40.562 Mitarbeiter und damit 7.500 Beschäftigte mehr als im Jahr zuvor. Merck war in 67 Ländern mit insgesamt 236 Gesellschaften vertreten; 70 Produktionsstandorte verteilen sich auf 26 Länder.
Die Veränderung der Mitarbeiterzahl ist im Wesentlichen durch die Akquisition des Life-Science-Unternehmens Millipore bedingt, die Merck im Juli 2010 vollzogen hat. In folgenden Ländern gab es Zuwächse der Belegschaft im drei- und vierstelligen Bereich, die im Zusammenhang mit dieser Akquisition stehen: In den USA kamen 2.712 Mitarbeiter von Millipore zu Merck, in Frankreich 1.323, in Irland 484, in Indien 272, in Japan 204, in China 188, in den Niederlanden 153 und in Brasilien 105.
In Deutschland erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten um 436 auf insgesamt 10.340 – der Zuwachs verteilt sich auf die Forschung & Entwicklung der Sparte Merck Serono, die Chemieproduktion, den Aufbau einer globalen Einkaufsorganisation sowie die Übernahme der Millipore-Mitarbeiter in Deutschland. Bei Merck Serono in China erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten um 333 auf insgesamt 1.230, da die Sparte dort ein neues Forschungszentrum eröffnet und ihre Vertriebs- und Marketingaktivitäten verstärkt hat.
Im Werk Darmstadt, dem größten Standort der Merck-Gruppe, befanden sich 512 junge Menschen in der Ausbildung in insgesamt 19 verschiedenen Berufsfeldern.
Anzahl der Mitarbeiter zum 31. Dezember 2010

Integration der Millipore-Mitarbeiter
Im Vordergrund der Übernahme von Millipore durch Merck steht die Möglichkeit, sich im attraktiven Markt der Life-Science-Industrie stärker zu positionieren und gleichzeitig die geografische Ausrichtung zu erweitern. Deshalb sind das Know-how und die Expertise der Millipore-Mitarbeiter sowie deren Engagement entscheidend für den Erfolg dieses Geschäfts. Von Beginn des Integrationsprozesses an wurde bei der Besetzung der Positionen darauf geachtet, dass die Management-Teams der neu gebildeten Sparte Merck Millipore das Know-how beider Unternehmen optimal nutzen können. Wichtige Elemente des Integrationsprozesses waren darüber hinaus auch eine regelmäßige und offene Kommunikation, Aktivitäten im Rahmen des Change Managements unter Berücksichtigung der spezifischen Unternehmenskulturen sowie die Ausarbeitung von Konzepten, um die Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden.
