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Management

Merck versteht sich als Teil der Gesellschaft, an den einzelnen Standorten wie auch global. Im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit übernehmen wir an unseren Standorten eine wichtige Rolle im Gemeinwesen: Wir schaffen Arbeitsplätze und investieren in die Qualifizierung und soziale Absicherung unserer Mitarbeiter. Viele Firmen vor Ort beliefern uns mit ihren Waren und Dienstleistungen. Darüber hinaus engagieren wir uns für gemeinnützige Initiativen – in vielen Fällen auch gemeinsam mit unseren Mitarbeiten.

Unser gesellschaftliches Engagement setzt hauptsächlich dort an, wo wir aufgrund unseres Kerngeschäfts besondere Problemlösungskompetenz besitzen. So engagieren wir uns in Gesundheitsprojekten und fördern Bildung, speziell im Bereich der Naturwissenschaften. In Notsituationen leisten wir Katastrophenhilfe – vor allem in Regionen, in denen wir auch geschäftlich tätig sind.

Um die Effektivität unserer Projekte zu erhöhen, haben wir unsere Ressourcen in drei globalen Leuchtturmprojekten gebündelt.

  • Mit dem „Merck-Praziquantel-Spendenprogramm“ bekämpfen wir gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation WHO  die Wurmerkrankung Bilharziose bei afrikanischen Schulkindern.
  • Der „Global Pharma Health Fund“, eine gemeinnützige Initiative von Merck, bekämpft Arzneimittelfälschungen in Entwicklungs- und Schwellenländern.
  • Die „Philharmonie Merck“ ist die musikalische Botschafterin unseres Unternehmens.

Zusätzlich engagieren sich unsere Landesgesellschaften in lokalen Projekten. Wir haben Kriterien für die Projektauswahl definiert, die Entscheidung für bestimmte Projekte liegt bei unseren Gesellschaften vor Ort. Für die Koordination und Durchführung der globalen Leuchtturmprojekte ist die Konzernfunktion Group Communications in Darmstadt verantwortlich. Die Geschäftsleitung wird regelmäßig über den Fortschritt der Projekte informiert.

2012

11,8 Millionen

Euro haben wir 2012 für gesellschaftliches Engagement ausgegeben.

Wir führen jährlich weltweite Bestandsaufnahmen durch, um messen zu können, wie sich unser gesellschaftliches Engagement regional verteilt, welche Schwerpunkte und Ziele es hat und wie es sich über die Zeit entwickelt. Insgesamt haben wir im Jahr 2011 für das gesellschaftliche Engagement 7,9 Mio € aufgewendet, im Jahr 2012 waren es 11,8 Mio €.

Von den monetären wie nichtmonetären Spenden unserer Landesgesellschaften im Jahr 2012 wurden 66 % in der Region Emerging Markets (Lateinamerika und Asien ohne Japan), 20 % in Europa, 13 % in Nordamerika und 1 % in der Region Übrige Welt getätigt.

Ausgaben für das lokale gesellschaftliche Engagement nach Regionen* in 2012 in %

Ausgaben für das lokale gesellschaftliche Engagement nach Regionen (Grafik)

* Ohne Leuchtturmprojekte

Aktivitäten, die vorrangig dem Marketing unserer Produkte dienen, sind in dieser Zahl nicht enthalten. Spenden an Patientenorganisationen in Europa erfassen wir separat und veröffentlichen sie auf unseren Internetseiten.

Im Rahmen eines Projekts der Bertelsmann-Stiftung zum gesellschaftlichen Engagement von Unternehmen haben wir an der Entwicklung der „IOOI-Methode  (Input, Output, Outcome, Impact) mitgearbeitet; sie dient der Messung und Bewertung gesellschaftlichen Engagements. Diese Methode haben wir auf unser Spendenprogramm zur Bekämpfung der Bilharziose angewendet, damit bewerten wir den Fortschritt des Projekts.