Kennzahlen: Umwelt Geprüft

Umweltmanagement

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Aufwendungen für Umweltschutz, Sicherheit und Gesundheit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Mio €

2008

2009

2010

2011

2012

Aufwendungen

131

131

140

141

146

Diese Zahlen beinhalten Investitionen und interne sowie externe Ausgaben für Abfall- und Abwassermanagement, Wasser, Arbeitsschutz, Feuerschutz, Lärmreduktion, Verhinderung von Luftverschmutzung, Dekontaminierungen, Natur- und Landschaftsschutzmaßnahmen sowie Klimaschutz und Energieeffizienz.

Treibhausgasemissionen

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Gesamte Treibhausgasemissionen (Scope 1 und Scope 2 des GHG-Protocol)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In kt

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

Portfoliobereinigt in Übereinstimmung mit dem Greenhouse Gas Protocol (GHG-Protocol).

eq = Äquivalente.

Gesamte CO2eq-Emissionen

542

598

513

489

556

521

516

Davon:

 

 

 

 

 

 

 

Direkte CO2eq-Emissionen

318

370

303

302

352

318

319

Indirekte CO2eq-Emissionen

224

228

210

187

204

203

197

Eine detaillierte Beschreibung der Berechnungsmethoden ist in unserer Antwort zum Carbon Disclosure Project  enthalten.

Die Treibhausgasemissionen sind im Jahr 2011 um 6 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Somit zeigen unsere EDISON-Maßnahmen erste Erfolge. Emissionen aus der Energiegewinnung aus Biomasse sind in den Daten nicht enthalten. Im Jahr 2012 betrugen sie 5,1 kt (2011: 4,9 kt).

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Andere relevante indirekte Treibhausgasemissionen (Scope 3 des GHG-Protocol)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2008

2009

2010

2011

2012

*

Geschätzt rund 70-80% der Flugreisen der Merck-Gruppe. Die Bilanzierung der so erfassten flugbedingten CO2-Emissionen erfolgt über atmosfair  (Ausnahme: 2010).

**

Deutschlandweite Erfassung. Daten werden durch die Deutsche Bahn AG zur Verfügung gestellt.

***

Emissionen aus der Nutzung von Mietwagen in Europa und Nordamerika.

eq = Äquivalente

Aus Flugreisen*, in kt

35

34

29

47

48

Aus Bahnfahrten**, in t

147

138

160

121

122

Aus Fahrten mit Mietwagen, in t***

Nicht erfasst

Nicht erfasst

Nicht erfasst

Nicht erfasst

848

Weitere Luftemissionen

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Emissionen von ozonabbauenden Stoffen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In t

2008

2009

2010

2011

2012

*

FCKW-11eq ist eine Maßeinheit, die verwendet wird, um das Ozonabbaupotenzial verschiedener Stoffe zu vergleichen. Die Bezugsgröße 1 entspricht dem Potenzial von FCKW-11 und FCKW-12, den Abbau der Ozonschicht zu verursachen.

Gesamte Emissionen von ozonabbauenden Stoffen

1,3

0,8

0,7

1,0

1,9

FCKW-11eq*

Nicht erfasst

Nicht erfasst

0,04

0,06

0,1

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Andere Luftemissionen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In kt

2008

2009

2010

2011

2012

*

Leicht flüchtige organische Verbindungen.

VOC (Volatile Organic Compounds)*

1,9

0,2

0,2

0,2

0,2

Stickoxide

0,2

0,1

0,2

0,1

0,2

Schwefeldioxid

0,05

0,03

0,03

0,02

0,02

Staub

0,02

0,02

0,02

0,03

0,03

Bei den berichteten VOC-, Stickoxid-, Schwefeldioxid- und Staubemissionen handelt es sich um produktionsbedingte Emissionen. Emissionen von Fahrzeugen sind in den Werten nicht enthalten. Die Emissionen werden teilweise über Messungen, teilweise durch Berechnungen oder Schätzungen ermittelt. Die Standorte sind nur teilweise verpflichtet, die einzelnen Parameter zu messen.

Transporte

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Transporte von Fertigprodukten nach Transportmittel*

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anteil in %

2008

2009

2010

2011

2012

*

Bezieht sich auf die von deutschen Standorten verschickten Waren. Die Angaben beziehen sich auf das Gesamtgewicht der beförderten Produkte. Genannt ist das Hauptverkehrsmittel.

Lkw

63

60

58

58

58

Schiff

32

35

36

36

36

Flugzeug

5

5

6

6

6

Bei der Versendung von Fertigwaren von den Produktionsstätten zu den lokalen Lagern der Landesgesellschaften arbeiten wir daran, den Anteil der Luftfracht zugunsten von Seefracht zu verringern. Dadurch sparen wir Kosten und reduzieren die CO2-Emissionen, die bei unseren Transporten entstehen. Im Jahr 2012 hat diese Umstellung zu einer Einsparung von 2.000 t CO2 geführt.

Ressourcenverbrauch

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Energieverbrauch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In GWh

2008

2009

2010

2011

2012

Portfoliobereinigt in Übereinstimmung mit dem Greenhouse Gas Protocol.

*

Leichtes und schweres Heizöl, Liquified Petroleum Gas (LPG), Diesel und Benzin.

Gesamter Energieverbrauch

1.435

1.322

1.455

1.446

1.438

Direkter Energieverbrauch

913

835

922

917

933

Erdgas

810

752

811

808

829

Flüssige fossile Brennstoffe*

95

68

97

97

91

Biomasse

8

15

14

12

13

Indirekter Energieverbrauch

522

487

533

529

505

Elektrizität

503

466

509

508

488

Dampf

19

21

24

21

17

 

 

 

 

 

 

 In TJ

 

 

 

 

 

Gesamter Energieverbrauch

5.166

4.759

5.238

5.206

5.177

Direkter Energieverbrauch

3.287

3.006

3.319

3.301

3.359

Erdgas

2.916

2.707

2.920

2.909

2.984

Flüssige fossile Brennstoffe*

342

245

349

349

328

Biomasse

29

54

50

43

47

Indirekter Energieverbrauch

1.879

1.753

1.919

1.905

1.818

Elektrizität

1.811

1.678

1.832

1.829

1.757

Dampf

68

75

87

76

61

An den Standorten in Billerica (USA), Bedford (USA), Molsheim (Frankreich),Tel Aviv (Israel) und Rom (Italien) nutzen wir Fotovoltaik zur Stromerzeugung.

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Wasserentnahme

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Mio m³

2008

2009

2010

2011

2012

Gesamte Wasserentnahme

21,3

16,2

18,0

17,6

16,2

Oberflächenwasser (Flüsse, Seen)

11,3

7,6

8,7

8,3

7,0

Grundwasser

6,6

5,7

5,5

5,7

5,3

Trinkwasser (von lokalen Versorgern)

3,4

2,9

3,8

3,6

3,9

Regenwasser und andere Herkünfte

0,02

0,02

0,02

0,02

0,01

Die eingesetzte Wassermenge enthält auch Kühlwasser, das ausschließlich erwärmt wird und nicht mit chemischen Stoffen in Berührung kommt. Ein großer Anteil dieses Kühlwassers (ca. 7 Mio m3) wird für Kühl- und Heizzwecke am Standort von Merck Serono in Genf verwendet. Hier wird Wasser aus dem Genfer See für die Klimatisierung des Verwaltungs- und Laborstandortes genutzt. An das System sind weitere Gebäude im angrenzenden Stadtbezirk angeschlossen. Das Seewasser deckt einen großen Teil des Energiebedarfs des Standortes.

Die Grundwassermengen, die wir im Rahmen von Sicherungsmaßnahmen am Standort Gernsheim, Deutschland, entnehmen, sind in den Daten nicht enthalten. Hier wird die Wassermenge wieder unmittelbar dem Naturhaushalt zugeführt.

Abwasser

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Abwasservolumen und -qualität

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2008

2009

2010

2011

2012

*

Anders als in den Vorjahren enthält die Abwassermenge im Jahr 2012 nicht die Grundwassermengen, die wir im Rahmen von Sicherungsmaßnahmen am Standort Gernsheim, Deutschland, entnehmen, und die dem Naturhaushalt unmittelbar wieder zugeführt werden. Weiterhin ist das Niederschlagswasser am Standort Gernsheim nicht enthalten.

Gesamtes Abwasservolumen in Mio m3

9,5

9,3

8,8

11,1

8,4*

Chemischer Sauerstoffbedarf COD (in t O2)

1.441

745

967

911

929

Phosphor in t

9

6

9

8

7

Stickstoff in t

52

48

61

73

76

Zink in kg

703

808

283

248

267

Chrom in kg

31

18

20

21

21

Kupfer in kg

30

38

40

34

37

Nickel in kg

50

38

39

101

101

Blei in kg

45

32

38

40

35

Kadmium in kg

9

8

10

10

10

Quecksilber in kg

2

1

1

1

1

Arsen in kg

7

8

7

6

3

In das Abwasservolumen gehen Indirekteinleitungen in eigene und öffentliche Kläranlagen ein, außerdem Direkteinleitungen (beispielsweise Regenwasser, Kühlwasser). Die aus dem Genfer See entnommenen Mengen an Wasser (ca. 7 Mio m3), die ausschließlich zu Kühl- und Heizzwecken verwendet und direkt wieder eingeleitet werden, sind in den Abwassermengen nicht enthalten.

In der Kläranlage des Standorts Gernsheim, Deutschland, wird auch das Abwasser der benachbarten Gemeinde Biebesheim gereinigt. Im Abwasservolumen und in den in der Tabelle angegebenen Emissionen ist das kommunale Abwasser aus Biebesheim enthalten.

Die Emissionen werden teilweise über Messungen, teilweise durch Berechnungen oder Schätzungen ermittelt. Die Standorte sind nur teilweise verpflichtet, die einzelnen Parameter zu messen.

Abfall

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Gefährlicher und ungefährlicher Abfall

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In kt

2008

2009

2010

2011

2012

*

Aufgrund einer Datenlieferung wurden diese Zahlen nachträglich korrigiert.

Gesamter Abfall

216*

162

194*

199*

189

Beseitigter Abfall, gefährlich

56

45

47

43

63

Beseitigter Abfall, nicht gefährlich

22

21

27

36

38

Wiederverwerteter Abfall, gefährlich

41

26

29

41

44

Wiederverwerteter Abfall, nicht gefährlich

97

70

91

79

44

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Abfall nach Entsorgungsmethode

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2008

2009

2010

2011

2012

*

Aufgrund einer Datenlieferung wurden diese Zahlen nachträglich korrigiert.

Gesamter Abfall, in kt

216*

162

194*

199*

189

Zur Beseitigung, in kt

78

66

74

79

101

Ablagerung auf Deponie, in kt

10

12

13

14

19

Thermische Beseitigung, in kt

68

54

61

65

82

Zur Verwertung, in kt

138

96

120

120

88

stoffliche Verwertung, in kt

115

79

100

97

64

energetische Verwertung, in kt

23

17

20

23

24

Recyclingrate, in %

64

59

62

60

47

Auch in den Jahren 2011 und 2012 hatten Abfälle aus Bau- und Sanierungsmaßnahmen einen großen Anteil an den Abfallmengen (2011: 36 %, 2012: 34 %). Durch eine große Abriss-und Sanierungsmaßnahme am Standort Darmstadt, Deutschland, mussten 2012 große Mengen an gefährlichem Abfall beseitigt werden. Dies wirkt sich auch auf die Recyclingrate aus, die sich auf 47 % verringert hat. Gleichzeitig ging die Menge an nicht-gefährlichem Abfall zur Verwertung zurück. Ein großer Teil dieser Abfälle war im Jahr 2011 bei einer großen Baumaßnahme in Darmstadt entstanden, die 2012 abgeschlossen war.