- 3
-
3R-Prinzip
Der 3-R-Grundsatz gilt international als Leitprinzip für alle Tierversuche. Durch den Einsatz tierversuchsfreier Verfahren (Replacement), die Reduzierung der Versuchszahl und Versuchstieranzahl (Reduction) und die Verbesserung der Versuchsabläufe (Refinement) soll die Zahl der verwendeten Labortiere und ihre mögliche Belastung vor, während und nach dem Einsatz auf ein absolutes Minimum beschränkt werden.
- B
-
Bilharziose
Schistosomiasis oder Bilharziose ist eine Wurmkrankheit, die in warmen Binnengewässern durch Schnecken als Zwischenwirt verbreitet wird.
-
Biodiversität
Biodiversität beschreibt die Vielfalt an Ökosystemen, Lebensräumen und Landschaften auf der Erde, die Artenvielfalt und die genetische Vielfalt innerhalb einer biologischen Art oder Population.
-
Biosimilars
Biosimilars sind offiziell zugelassene Nachfolgeversionen von innovativen biopharmazeutischen Produkten, die von einem anderen Unternehmen nach Ablauf des Patents und der Exklusivität des innovativen Produkts hergestellt werden. Gemäß den Leitlinien der EMA (European Medicines Agency, Europäische Arzneimittel-Agentur) muss für Biosimilars der Nachweis der Vergleichbarkeit (Biosimilarität) gegenüber einem bestehenden zugelassenen Produkt erbracht sein.
- C
-
Chromatografie
Die Chromatografie ist ein Verfahren für die Auftrennung eines Stoffgemischs.
-
CLP
Die europäische CLP-Verordnung (Regulation on Classification, Labelling and Packaging of Substances and Mixtures) stützt sich auf das Global Harmonisierte System (GHS) für die einheitliche Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien.
-
CO2-Äquivalente
CO2-Äquivalente beschreiben die relative Auswirkung von Emissionen zum Treibhauseffekt. Sie geben an, wie viel eine festgelegte Masse eines Treibhausgases zum Klimawandel beiträgt.
-
Compliance
Unter dem Begriff Compliance wird die Einhaltung von Gesetzen und Regelwerken sowie unternehmensinternen freiwilligen Kodizes zusammengefasst. Compliance ist Bestandteil der ordnungsgemäßen Unternehmensführung.
-
CRISPR/Cas
CRISPR/Cas ist eine molekularbiologische Methode, mit der die DNA eines Organismus gezielt geschnitten und verändert werden kann (Gene Editing). Experten sehen in ihr großes Potenzial für die Heilung von Krankheiten oder der Züchtung von Pflanzen und Tieren mit veränderten Eigenschaften.
- D
-
Design Thinking
Design Thinking ist ein Ansatz um neue Ideen zu entwickeln. Angestrebte Lösungen sollen vor allem aus Anwendersicht überzeugend sein. Sie orientieren sich an den Kriterien (technologische) Machbarkeit, (wirtschaftliche) Tragfähigkeit und (menschliche) Erwünschtheit.
-
Dual-Use-Produkte
Dual-Use-Produkte sind Produkte, die in erster Linie für einen zivilen Verwendungszweck hergestellt werden, aber auch für militärische Zwecke eingesetzt werden können.
-
Due Diligence
Als Due Diligence wird eine mit „gebotener Sorgfalt“ vorgenommene Risikoprüfung bezeichnet.
- E
-
EHS
Environment, Health and Safety: Mit der Abkürzung werden Umweltmanagement, Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit in Betrieben beschrieben.
-
Endemische Länder
Länder in denen eine bestimmte Krankheit, meist eine Infektionskrankheit, auftritt.
-
Endverbleibserklärung
Eine Endverbleibserklärung ist eine bindende Kundenerklärung über den beabsichtigten Verwendungszweck eines Produktes.
-
Erstlinientherapie
Als Erstlinientherapie wird die bevorzugte erste Behandlungsoption einer Erkrankung bezeichnet. Wenn die Krankheit sich damit nicht (nachhaltig) behandeln lässt, kann eine Zweitlinientherapie erfolgen.
-
Expositionsbeurteilung
Laut dem Umweltbundesamt wird in einer Expositionsbeurteilung untersucht, auf welchem Weg und in welchem Ausmaß Menschen und Umwelt mit einem Stoff in Berührung kommen. Die Expositionsbeurteilung ist Teil der Stoffsicherheitsbeurteilung.
- F
-
FDA
Food & Drug Administration: US-amerikanische Behörde für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit.
-
Flüssigkristall
Als Flüssigkristall bezeichnet man eine Substanz, die sowohl Eigenschaften einer Flüssigkeit als auch von Kristallen aufweist. Normalerweise sind Moleküle nur in festen Kristallen perfekt geordnet, in Flüssigkeiten schwimmen sie chaotisch durcheinander. Flüssigkristalle entpuppten sich jedoch als Zwitter: Obwohl sie flüssig sind, zeigen sie eine gewisse kristalline Ordnung. Ihre stäbchenförmigen Moleküle richten sich aus wie Fische in einem Schwarm. Zudem reagieren sie wie winzige Antennen auf die elektromagnetischen Wellen des Lichts. Deshalb können solche Molekülschwärme speziell präpariertes, „polarisiertes“ Licht entweder durchlassen oder ausblenden. Das geschieht in den Pixeln der Flüssigkristall-Displays – ähnlich aber auch in Flüssigkristallfenstern, die Sonnenlicht abschatten können.
- G
-
GHS
GHS steht für „Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals”. Es handelt sich um ein weltweit einheitliches System für die Einstufung von Chemikalien und ihre Kennzeichnung auf Verpackungen und in Sicherheitsdatenblättern.
-
Global Grade
Merck arbeitet mit einer marktorientierten Methode zur Bewertung von Positionen im Unternehmen. Für alle Positionen des Merck-Konzerns arbeiteten wir bis Ende 2016 mit „Global Grades“. Seit 2017 nutzen wir für die Bewertung „Rollen“.
-
Global Product Strategy
Die Global Product Strategy ist eine Initiative des Weltchemieverbands ICCA (International Council of Chemical Associations), mit der sich die Unternehmen der chemischen Industrie zu umfassender Produktverantwortung verpflichten.
-
Gute Herstellpraxis (GMP)
Als Gute Herstellpraxis (Good Manufacturing Practice, GMP) werden Richtlinien zur Qualitätssicherung der Produktionsabläufe und -umgebung in der Herstellung von Arzneimitteln und Wirkstoffen, aber auch bei Kosmetika, Lebens- und Futtermitteln bezeichnet.
-
Gute klinische Praxis (GCP)
Gute klinische Praxis (Good Clinical Practice, GCP) bezeichnet international anerkannte, nach ethischen und wissenschaftlichen Gesichtspunkten aufgestellte Regeln für die Durchführung von klinischen Studien.
-
Gute Vertriebspraxis (GDP)
Die Gute Vertriebspraxis ist die deutsche Übersetzung des EU GDP (Good Distribution Practice) Guides. Die Leitlinie definiert die Regeln einer guten Distributionspraxis für den Großhandelsvertrieb von Arzneimitteln.
-
Gute Vertriebspraxis (GDP)
Die Gute Vertriebspraxis ist die deutsche Übersetzung des EU GDP (Good Distribution Practice) Guides. Die Leitlinie definiert die Regeln einer guten Distributionspraxis für den Großhandelsvertrieb von Arzneimitteln.
-
GxP
GxP bezeichnet zusammenfassend alle gesetzlichen Richtlinien für eine gute Arbeitspraxis, die vor allem in der Medizin, Pharmazie und pharmazeutischen Chemie Anwendung finden.
- H
-
Hackathon
Wortschöpfung aus Hacking + Marathon. Ein Hackathon ist eine Veranstaltung, bei der Menschen aus unterschiedlichen Fachrichtungen zusammenkommen. In wenigen Stunden oder Tagen entwickeln sie in Teams innovative Lösungen und Ideen für eine zuvor definierte Problemstellung oder Herausforderung.
-
HazCom 2012
Als HazCom 2012 wird ein US OSHA (Occupational Safety and Health Administration) Standard bezeichnet, der die Sicherheit im Umgang mit Chemikalien am Arbeitsplatz betrifft. Im Fokus stehen dabei Arbeits- und Umweltschutz. Zu den Aufgaben des Inverkehrbringers gehört es, Informationen über die von einem Produkt ausgehenden Gefahren und über Risikominimierungsmaßnahmen bereitzustellen.
- I
-
ICH
Das Ziel des International Council for Harmonisation of Technical Requirements for Pharmaceuticals for Human Use (ICH) ist die Harmonisierung der Beurteilungskriterien von Humanarzneimitteln als Basis der Arzneimittelzulassung in Europa, den USA und Japan. Die ICH erarbeitet Richtlinien für die Bewertung der Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Arzneimitteln.
-
In vitro
In vitro nennt man organische Vorgänge, die außerhalb des lebenden Organismus stattfinden (zum Beispiel im Reagenzglas).
-
In vivo
Als in vivo (lateinisch für ‚im Lebendigen') bezeichnet man Prozesse, die im lebenden Organismus ablaufen.
-
ISO 14001
Diese internationale Norm legt weltweit anerkannte Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem fest.
-
ISO 50001
Diese internationale Norm legt weltweit anerkannte Anforderungen an ein Energiemanagementsystem fest.
-
ISO 9001
Diese internationale Norm legt weltweit anerkannte Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem fest.
- K
-
Krankheitslast
Die Krankheitslast misst die durch Krankheit verlorenen Lebensjahre sowie Lebensjahre, die mit gesundheitlichen Einschränkungen der Bevölkerung eines Landes verbunden sind.
- L
-
LDC
Least Developed Countries (LDC) sind Länder, die gemäß sozioökonomischen Kriterien der Vereinten Nationen am wenigsten entwickelt sind.
-
Liquid Crystals (LC)
Englischer Begriff für Flüssigkristalle. Diese Spezialchemikalien sind in LC-Displays (LCD) zu finden, beispielsweise in Flachbildfernsehern, Notebooks, Mobiltelefonen etc.
-
LTIR
Die Lost Time Injury Rate (LTIR) misst die Anzahl der Unfälle mit Ausfallzeit (1 Tag und mehr) pro einer Million Arbeitsstunden.
- M
-
Malaria im Leberstadium
Einige Formen des Malariaerregers (Plasmodium vivax und ovale) können in den Leberzellen lange Zeit überdauern, ohne Krankheitssymptome auszulösen. Erst nach Wochen oder sogar Jahren werden diese Formen wieder aktiv und treten in den Blutkreislauf ein. Eine Behandlung gegen die Infektion in diesem Leberstadium ist derzeit nicht möglich.
-
Mica
Englisches Wort für Glimmer.
-
MINT
MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.
-
Mutagen
Das Erbgut verändernd.
- N
-
Nukleasen
Nukleasen sind eine Gruppe von Enzymen, deren hauptsächliche Funktion im partiellen oder vollständigen Abbau von Nukleinsäuren besteht.
- O
-
öffentlich-private Partnerschaft
Als öffentlich-private Partnerschaft (Public-Private Partnership, PPP) wird die Zusammenarbeit von öffentlichen Körperschaften, Privatunternehmen und/oder Not-for-Profit-Organisationen bezeichnet.
-
OHSAS
Occupational Health and Safety Assessment Series (OHSAS) ist ein internationales Arbeitsschutzmanagementsystem.
-
OLED
Organic Light Emitting Diodes, organische lichtemittierende Dioden. Neue Technologie für Displays und Beleuchtungen.
-
Onchozerkose
Onchozerkose ist eine chronische Erkrankung, die durch Fadenwürmer verursacht wird und in den tropischen Gebieten Afrikas und Südamerikas vorkommt. Bei etwa 10 % der Erkrankten führt sie zur Erblindung, der sogenannten Flussblindheit.
- P
-
Patentpool
Unter einem Patentpool versteht man ein Konsortium von konkurrierenden Firmen, das den beteiligten Partnern eine gegenseitige Nutzung von sich ergänzenden Patenten erlaubt.
-
Patient Support Program
Jedes strukturierte System, das Services sowie eine direkte Interaktion mit den Patienten oder deren Betreuer anbietet und dazu konzipiert ist, Patienten über bestimmte Krankheiten aufzuklären, ihnen beim Zugang zu und/oder Umgang mit einem verschriebenen Medikament und/oder bezüglich des Therapieergebnisses zu helfen oder Ärzten Unterstützung für ihre Patienten zu bieten.
-
Pharmakovigilanz
Pharmakovigilanz bezeichnet die kontinuierliche und systematische Überwachung der Sicherheit von Arzneimitteln.
-
Phase-I-Studie
Klinische Studien der Phase I prüfen eine neue biomedizinische Intervention erstmalig bei einer kleinen Personengruppe (zum Beispiel 20 - 80), um die Sicherheit zu bewerten (etwa um einen sicheren Dosisbereich zu ermitteln und Nebenwirkungen zu identifizieren).
Quelle:
http://www.who.int/ictrp/glossary/en/
-
Phase-II-Studie
Klinische Studien der Phase II prüfen eine neue biomedizinische Intervention oder Verhaltensintervention bei einer größeren Personengruppe (einige Hundert), um die Wirksamkeit zu ermitteln und die Sicherheit weiter zu untersuchen.
Quelle:
http://www.who.int/ictrp/glossary/en/
-
Phase-III-Studie
Klinische Studien der Phase III untersuchen die Wirksamkeit einer biomedizinischen Intervention oder Verhaltensintervention bei großen Gruppen von Menschen (einige Hundert bis einige Tausend) und vergleichen hierzu die Intervention mit anderen Standard- oder Prüfinterventionen, verfolgen Nebenwirkungen und sammeln Informationen, die einen sicheren Einsatz der Intervention ermöglichen.
Quelle:
http://www.who.int/ictrp/glossary/en/
-
Prädiabetes
Vorstadium zum Typ-2-Diabetes.
-
Product Safety Summaries
Die Product Safety Summaries informieren über Verwendung und Eigenschaften einer chemischen Substanz. Sie sind kein Ersatz für die Sicherheitsdatenblätter.
-
Prüfarzneimittel
Darreichungsform eines Wirkstoffs oder Placebos, das in einer klinischen Prüfung am Menschen getestet oder als Vergleichspräparat verwendet wird. Hierzu gehören nicht zugelassene Arzneimittel ebenso wie zugelassene Arzneimittel, wenn letztere entweder in einer anderen als der zugelassenen Darreichungsform oder für ein nicht zugelassenes Anwendungsgebiet oder zum Erhalt zusätzlicher Informationen über das zugelassene Arzneimittel eingesetzt werden.
-
PS-VA
Abkürzung für Polymer-Stabilized Vertical Alignment: polymer-stabilisierte vertikale Orientierung. Durch eine Polymerschicht werden Moleküle innerhalb des Displays in eine bestimmte Richtung orientiert. Der Flüssigkristall steht im Schwarz-Zustand nicht genau senkrecht, sondern ist mit einer leichten Schlagseite ausgerichtet ("Tilt"). Dies beschleunigt den Schaltvorgang. Die Lichtdurchlässigkeit des Displays ist deutlich höher, die Hintergrundbeleuchtung – eine der teuersten Komponenten in der Herstellung – kann reduziert werden.
- R
-
REACH
Die REACH-Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 1907/2006) ist eine EU-Chemikalienverordnung, die am 1. Juni 2007 in Kraft getreten ist. REACH steht für die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals).
-
Reproduktionsgesundheit
Der Begriff Reproduktionsgesundheit beinhaltet verschiedene Themen wie Schwangerschaft, Geschlechtskrankheiten, Verhütung oder Unfruchtbarkeit.
-
Rollen
Merck arbeitet mit einer marktorientierten Methode zur Bewertung von Positionen im Unternehmen. Um eine konzernweite Vergleichbarkeit zu ermöglichen, wird jede Position bei Merck einer spezifischen Rolle zugeschrieben. Eine übergreifende Stellenarchitektur ermöglicht die Zuordnung der Rollen in insgesamt 11 Level, 15 Funktionen und unterschiedliche Karrieretypen (Core Operations, Services & Support-Gruppen; Experten; Manager; Projektmanager).
- S
-
Schmelztablette
Eine Schmelztablette zergeht innerhalb von 30 Sekunden im Mund. Es muss kein Wasser nachgetrunken werden. Der Wirkstoff wird über die Mundschleimhaut und zum Teil auch über die Magenschleimhaut aufgenommen.
-
Scope 3
Unter Scope 3 fallen Treibhausgasemissionen, die außerhalb unserer direkten Tätigkeiten entstehen, beispielsweise bei der Herstellung und dem Transport von Rohstoffen, Produkten sowie Abfällen oder durch die Geschäftsreisen unserer Mitarbeiter.
-
Score Card
Eine Score Card ist ein Evaluationsinstrument zur Messung, Dokumentation und Steuerung von Aktivitäten mithilfe von Kennzahlen.
-
Security
Security (deutsch: Sicherheit) umfasst alle notwendigen Maßnahmen sowie Leitungs- und Kontrollaktivitäten zur Aufdeckung, Auswertung, Behandlung und Abwehr von Sicherheitsbedrohungen und kriminellen Machenschaften gegenüber Unternehmen. Sie dienen dem Schutz der Mitarbeiter sowie unserer materiellen und immateriellen Vermögenswerte.
-
Spontanmeldung
Wenn eine Nebenwirkung während der Arzneimittelanwendung aufgetreten ist und gemeldet wird, spricht man von einer „Spontanmeldung“, da die Nebenwirkung „spontan“ und nicht im Rahmen einer Studie oder Anwendungsbeobachtung gemeldet wird. Berichtet wird über die Spontanfälle zum Beispiel von Ärzten oder Patienten.
-
Spurenstoffe
Spurenstoffe bezeichnen im Wasser gelöste Stoffe, die auch als Mikroverunreinigungen oder Mikroschadstoffe bezeichnet werden. Es handelt sich dabei um synthetische Substanzen, die in Konzentrationen von Nano- bis zu einigen Mikrogramm pro Liter Wasser vorkommen.
-
Stakeholder
Als Stakeholder bezeichnet man Personen oder Organisationen, die ein Interesse und/oder einen berechtigten Anspruch an einem Unternehmen haben. Zu den Stakeholdern gehören beispielsweise Mitarbeiter, Geschäftspartner, Nachbarn von Standorten oder Aktionäre.
-
Stammzellen
Als Stammzellen bezeichnet man Zellen, die keine oder nur geringe Differenzierung aufweisen und damit noch nicht auf ihre Funktion im späteren Organismus festgelegt sind.
-
STEM
Englische Abkürzung für Science, technology, engineering, mathematics. Im Deutschen äquivalent als MINT abgekürzt (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik).
-
Sunshine Act
Die Sunshine Provisions des Patient Protection and Affordable Care Act haben zum Ziel, transparentere Beziehungen zwischen Herstellern von Medikamenten, medizinischen Geräten und Hilfsmitteln einerseits und Ärzten sowie Lehrkrankenhäusern andererseits zu schaffen.
- T
-
Treibhausgase
Treibhausgase sind Gase in der Atmosphäre, die zur globalen Erwärmung beitragen. Man unterscheidet zwischen natürlich vorkommenden Treibhausgasen und Treibhausgasen, die durch Menschen verursacht werden (zum Beispiel CO2-Emissionen durch die Verbrennung fossiler Energieträger).
-
TRIPS
Das Übereinkommen über handelsbezogene Aspekte der Rechte des geistigen Eigentums oder TRIPS-Abkommen (englisch Agreement on Trade-Related Aspects of Intellectual Property Rights) ist eine internationale Vereinbarung. Es soll sicherstellen, dass die Maßnahmen und Verfahren zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums nicht zu Schranken für den rechtmäßigen Handel werden.
- U
-
Unentbehrliche Arzneimittel
Unentbehrliche Arzneimittel sind nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Arzneistoffe, die benötigt werden, um die dringlichsten Bedürfnisse der Bevölkerung bei der medizinischen Versorgung zu befriedigen.
- V
-
Vernachlässigte Tropenkrankheiten
Vernachlässigte Tropenkrankheiten (Neglected Tropcial Diseases (NTD)) treten vornehmlich in Entwicklungsländern auf. Zu ihnen zählen Bilharziose (Schistosomiasis), Eingeweidewürmer, Trachom, lymphatische Filariose und Onchozerkose. Diese Gruppe von Krankheiten wird als „vernachlässigt“ bezeichnet, da sie – trotz einer erheblichen Zahl von Betroffenen – in der Vergangenheit im Vergleich zu anderen Krankheiten weniger Aufmerksamkeit und Forschungsmittel erhielten.
- Z
-
Zuckerrohrbagasse
Zuckerrohrbagasse sind die faserigen Reste aus der Zuckerfabrikation. Sie entsteht, wenn der Zuckersaft aus dem Zuckerrohr herausgepresst wird.