TAG übersicht

Ergebnisse

Als Wissenschafts- und Technologieunternehmen suchen wir fortlaufend nach neuen Lösungen. Wir müssen und wollen uns kontinuierlich weiterentwickeln. Motivierte und neugierige Mitarbeiter tragen entscheidend zu unserem Erfolg bei. Deshalb binden wir sie aktiv in unsere Unternehmensentwicklung ein. Das ehrliche Feedback jedes Einzelnen zeigt uns, in welchen Bereichen wir uns noch verbessern können und müssen.

Unser Ansatz, um Mitarbeiter einzubeziehen

Wir wollen die Bedürfnisse der Menschen verstehen, die für uns arbeiten. Daher führen wir regelmäßig Mitarbeiterbefragungen durch – konzernweit ebenso wie in ausgewählten Ländern, einzelnen Unternehmensbereichen oder bestimmten Projekten. Diese Umfragen fördern den Austausch zwischen Führungskräften und Mitarbeitern. Darüber hinaus geben sie uns Hinweise, wo Verbesserungspotenzial besteht. Solche Befragungen sind ein wichtiger Baustein unserer Unternehmenskultur, die Dialog und Feedback wertschätzt.

Im Berichtsjahr 2019 führten wir eine neue Richtlinie zu Arbeits- und Sozialstandards ein. Mit ihr schafften wir eine weitere Grundlage für den fairen und offenen Umgang mit unseren Mitarbeitern.

Wie wir unsere Mitarbeiter einbeziehen

Der Human-Resources-Bereich (HR) „Engagement and Inclusion“ setzt sich mit den Themen Mitarbeiterbindung, Vielfalt und Wertschätzung auseinander. Er konzipiert und steuert unsere Mitarbeiterbefragungen.

Wir binden regelmäßig und umfassend lokale Arbeitnehmervertretungen in Unternehmensentscheidungen ein. In Deutschland gibt es in 14 Gesellschaften unseres Konzerns Arbeitnehmervertretungen, in acht weiteren europäischen Ländern (in Belgien, Frankreich, Irland, Italien, Niederlande, Österreich, Spanien und der Schweiz) sind es 26 Gesellschaften. 66 % aller Mitarbeiter der Merck KGaA fallen unter Tarifverträge. Betriebsräte an den Standorten sowie ein Konzernbetriebsrat vertreten die Mitarbeiter. Sie diskutieren Themen wie Entgelt, Arbeitszeit oder Umstrukturierungen. Die Interessen der leitenden Angestellten vertritt der sogenannte Sprecherausschuss. Auf europäischer Ebene ist das sogenannte Euroforum unsere Mitarbeitervertretung. Alle Länder der Europäischen Union (EU) sowie die Schweiz und Norwegen sind über das Euroforum vertreten; allerdings hat nicht jedes Land einen eigenen Delegierten. Im Euroforum geht es vor allem um die wirtschaftliche Lage, die Beschäftigungssituation und wesentliche Veränderungen im Unternehmen.

Wozu wir uns verpflichten: konzernweite Arbeits- und Sozialstandards

Wir setzen uns für angemessene und faire Arbeits- und Sozialstandards ein. Diese sind in unserer Merck-Menschenrechtscharta festgeschrieben, die unseren eigenen Verhaltenskodex durch weltweit gültige Grundsätze zu Menschenrechten ergänzt. Dazu gehören die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zu Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen, Zwangsarbeit, Kinderarbeit, Anti-Diskriminierung und Chancengleichheit, Gleichheit des Entgelts, Arbeitszeiten, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie zur Prävention von Missbrauch und Belästigung. Im Berichtszeitraum haben wir eine konzernweit geltende Richtlinie zur Einhaltung der Arbeitsnormen erarbeitet und weltweit eingeführt. Basis dafür war eine Benchmark-Analyse und der Einbezug einer renommierten externen Menschenrechtsberatung. Diese neue „Social and Labor Standards Policy“ setzt die Vorgaben unserer Menschenrechtscharta und unseres Verhaltenskodex bezüglich der Arbeits- und Sozialstandards um. Sie betont den fairen und respektvollen Umgang untereinander. Sie macht außerdem deutlich, dass wir keinerlei Diskriminierung, körperliche oder verbale Belästigung sowie Intoleranz am Arbeitsplatz dulden. Durch interne Audit-Prozesse stellen wir sicher, dass all unsere lokalen Organisationen sich an diese Vorgaben halten.

Unsere Mitarbeiter verstehen

Um unsere Leistung besser messen zu können – sowohl innerhalb unseres Unternehmens als auch im Vergleich zu unseren Wettbewerbern – führen wir jährlich konzernweit Mitarbeiterbefragungen durch. Auf diese Weise sorgen wir für einen regelmäßigen Austausch zwischen unseren Angestellten, Führungskräften und dem Top-Management. Die Befragung im Berichtsjahr ergab, dass sich 74 % unserer Mitarbeiter mit dem Unternehmen verbunden fühlen. 2019 veränderten wir die Befragungsmethodik grundlegend. Daher kann der diesjährige Wert nicht mit den Werten der Vorjahre verglichen werden. Es nahmen etwa 47.000 Mitarbeiter (88 %) daran teil.

Darüber hinaus führten wir im Jahr 2019 das Projekt „Merck Science Network“ fort. Hintergrund: Da unser Konzern sehr breit aufgestellt ist, gibt es keine zentrale Organisation von Forschung und Entwicklung mit bereichsübergreifendem Fachwissen. „Merck Science Network“ treibt den Aufbau einer Wissenschaftlergemeinschaft innerhalb unseres Unternehmens voran. So verbessern wir die interne Zusammenarbeit und beschleunigen den Austausch von innovativen Ideen. Ein Bestandteil des Projektes sind sogenannte „Continuous Performance Dialogues“. Dabei kommen 1.300 Mitarbeiter und ihre Vorgesetzten ins Gespräch, um die Leistungs- und Potenzialbeurteilung an die Bedürfnisse von Forschung und Entwicklung anzupassen.

Ideen fördern und belohnen

Bereits im Jahr 1853 sicherte Merck seinen Mitarbeitern als erstes Industrieunternehmen der Welt vertraglich eine Prämie für Verbesserungsvorschläge zu. Die Prinzipien und Regeln unseres Ideenmanagements werden inzwischen seit etwa 60 Jahren in Betriebsvereinbarungen festgehalten. Durch dieses Ideenmanagement wollen wir unsere Mitarbeiter zu kreativem Denken anregen und dazu ermuntern, sich an einer kontinuierlichen Verbesserung der Unternehmensabläufe und -prozesse zu beteiligen. Vorschläge, die in die Praxis umgesetzt werden, belohnen wir mit einer Prämie. Deren Höhe hängt davon ab, welchen Beitrag die Ideen entweder zur Verbesserung unserer Prozesse oder zur Einsparung von Kosten leisten.

2019 reichten unsere Mitarbeiter rund 1.570 Verbesserungsvorschläge über unser deutschlandweites Ideenmanagement ein. Die Ideen sind mit einem Erstjahresnutzen in Höhe von circa 2,4 Mio. € verbunden. Unsere Mitarbeiter erhielten für ihre Vorschläge Prämien von insgesamt rund 370.000 €.

Besondere Ideen, Teamleistungen und Projekte zeichnen wir darüber hinaus jährlich mit unseren „Merck Awards“ aus. 2019 verlieh die Geschäftsleitung vier Teams mit insgesamt 37 Mitarbeitern „Merck Awards“ in den Kategorien „Leistung“, „Menschen“, „Technologie“ sowie in der Sonderkategorie „CEO Award“. Weltweit bewarben sich 111 Teams mit Projekten aus verschiedenen Ländern, Konzernfunktionen und Unternehmensbereichen.

Informieren und Austausch fördern

Mit zielgruppenspezifischen Formaten informieren wir unsere Mitarbeiter über aktuelle Themen und regen sie zum Austausch an. Beispiele dafür sind unser internationales Intranet EVA sowie die Mitarbeiterzeitschrift „pro“. Das Magazin erscheint viermal im Jahr in sieben Sprachen und ist auch als Online-Version sowie App erhältlich. Seit Ende 2018 ergänzen Podcasts zu wichtigen Unternehmensthemen das Angebot der Zeitschrift. Mit „pro“ erreichen wir mehr als 90 % unserer weltweit rund 57.000 Mitarbeiter in ihrer Landessprache. Zudem gibt es in einigen Ländern auch lokale Ausgaben, beispielsweise in Deutschland, Korea, Mexiko oder Russland. Newsletter einzelner Unternehmensbereiche runden das Informationsangebot ab.

EVA ist unser globales Intranet für alle Länder und Unternehmensbereiche. Mit im Monat circa 2 Mio. Besuchen ist EVA das wichtigste interne Kommunikationsmedium nach der E-Mail. Eine Software ermöglicht die automatische Übersetzung von Nachrichten in 22 Sprachen und erleichtert so die weltweite Verständigung.

Verwendung von Cookies

Diese Webseite verwendet Cookies um die Benutzerfreundlichkeit dauerhaft zu verbessern. Wenn Sie diese Webseite besuchen, stimmen Sie dieser Tatsache automatisch zu. Sie können die Einstellungen der Cookies verändern oder gerne mehr über diese erfahren in unserer Cookie Policy. Datenschutzerklärung