TAG übersicht

Ergebnisse

Für die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter übernehmen wir tagtäglich Verantwortung. Wir tun alles, um sie vor Unfällen, aber auch vor arbeitsbedingten Erkrankungen zu schützen. Vor allem geht es dabei um Stressprävention, Ernährung oder Bewegung. Hier setzen wir auf vorbeugende Maßnahmen, die sich leicht in den Arbeitsalltag einbauen lassen. Sie sollen helfen, kurzzeitige oder langwierige Gesundheitsprobleme unserer Beschäftigten zu vermeiden.

Unser Ansatz, um Unfälle zu vermeiden und Gesundheit zu fördern

Wir wollen die Gesundheit unserer Mitarbeiter fördern und ihre Leistungsfähigkeit langfristig erhalten. Ein sicherer Arbeitsplatz ist dafür unabdingbar. Eines unserer konzernweiten Ziele ist es daher, unsere Sicherheitskultur weiter zu stärken. Dazu wollen wir bis zum Jahr 2020 die „Lost Time Injury Rate“ () auf unter 1,5 stabilisieren. Um schon vor Inbetriebnahme einer neuen Anlage eventuelle Risiken für die Sicherheit unserer Mitarbeiter zu minimieren oder aus dem Weg zu räumen, führen wir weltweit Gefährdungsbeurteilungen durch. Bei bestehenden Anlagen ist für alle fünf Jahre ein sogenannter Review vorgesehen. Die Durchführung der Reviews obliegt den lokalen -Managern. Die Einhaltung der vorgesehenen Prüfungsintervalle wird stichprobenartig überprüft. Nach jeder Änderung einer Anlage lassen wir zudem die Gefährdungssituation neu beurteilen. Darüber hinaus bauen wir unser Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) als Teil unserer Unternehmens- und Führungskultur international aus.

Um die Wirksamkeit unseres BGM zu überprüfen, entwickelten wir in den letzten zwei Jahren ein Kennzahlen-Management-System. 2018 haben wir in unserer weltweiten, anonymen Mitarbeiterumfrage erstmalig Fragen zur Gesundheit gestellt. Mithilfe der Antworten wollen wir langfristig den „Merck Healthiness Index“ errechnen. Dieser Wert soll den allgemeinen Gesundheitszustand unseres Personals wiedergeben. Gegenwärtig liegen erste Ergebnisse zum Themenkreis Gesundheit und Work-Life-Balance vor. Aus den Ergebnissen leiten wir geeignete Maßnahmen ab, um die Gesundheit unserer Mitarbeiter und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu verbessern.

Unsere Gesundheitsprojekte richten wir am Bedarf unserer Mitarbeiter aus. Im Jahr 2019 definierten wir Schwerpunktthemen für die kommenden Jahre: Schichtarbeit, psychische Belastungen, die demografische Entwicklung sowie die Analyse von Erkrankungsschwerpunkten und die Ableitung entsprechender Maßnahmen. Den Erfolg unserer Projekte werten wir regelmäßig aus: 2019 analysierten wir beispielsweise die Ergebnisse des Gewichtsreduktionsprogramms für Schichtmitarbeiter sowie den erweiterten Einsatz unserer mobilen Fitnessbusse. Seit Mitte 2019 liegen auch die Ergebnisse des Gesundheitsberichts unserer Betriebskrankenkasse vor, aufgrund derer wir unsere Führungskräfte zum Gesundheitszustand ihrer Abteilungen beraten. Er wird alle zwei Jahre erstellt.

Um das Thema „psychische Gesundheit“ im Unternehmen fest zu verankern, gründeten wir 2019 außerdem ein interdisziplinäres „Mental Health Team“. Seine Aufgabe ist es, eine Arbeitsumgebung zu schaffen und zu gewährleisten, in der sich unsere Mitarbeiter wohlfühlen und die sie soweit wie möglich vor psychischen Belastungen schützt. Das Mental Health Team bietet als strategischer Partner und Experte unseren Beschäftigten interdisziplinäre Beratung aus einer Hand.

Wie wir Sicherheit und Gesundheitsschutz organisieren

Für unser EHS-Managementsystem (Environment, Health and Safety) ist die Konzernfunktion (Environment, Health, Safety, , Quality) verantwortlich. Sie berichtet an Belén Garijo, Mitglied der Geschäftsleitung. EQ gibt Arbeitssicherheitsziele vor, steuert weltweit die entsprechenden Maßnahmen und führt interne EHS-Audits durch. An unseren Standorten kümmern sich lokale EHS-Manager darum, dass Arbeitssicherheitsgesetze und -vorgaben eingehalten werden. Alle neuen -Manager müssen ein dreitägiges EHS-Initialtraining in der Darmstädter Konzernzentrale absolvieren. Darin geht es unter anderem um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie um unser Sicherheitskulturprogramm „BeSafe!“.

Wir erfassen monatlich Daten zu Arbeitsunfällen an unseren Standorten. Jeder einzelne von ihnen ist verpflichtet, relevante Unfälle umgehend an die Konzernfunktion EQ zu melden. Dort werden diese untersucht und bewertet. Falls nötig, leiten wir daraufhin ergänzende Sicherheitsmaßnahmen ein. Weltweit ist diese Vorgehensweise ein fester Bestandteil an all unseren Produktionsstandorten. An den deutschen Standorten in Darmstadt und Gernsheim gibt es zudem einen Arbeitssicherheitsausschuss. Dieser tagt viermal jährlich und trifft Entscheidungen zu aktuellen EHS-Themen.

Wir beteiligen unsere Beschäftigten auf der Organisationsebene an Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, beispielsweise bei gemeinsamen Begehungen oder der Auswahl von persönlicher Schutzausrüstung. Dies ist wichtig, da unser Personal am besten weiß, was in der konkreten Arbeitssituation wichtig ist. Aus diesem Input leiten wir weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes ab. Falls sich Mitarbeiter um ihre Sicherheit oder Gesundheit sorgen, steht ihnen weltweit unsere „SpeakUp Line“ zur Verfügung. Bei solchen Bedenken dürfen sie zudem die Arbeit vorübergehend unterbrechen.

In Darmstadt und Gernsheim trägt unser Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) dazu bei, das Thema Gesundheit in unserer Unternehmenskultur zu verankern. Ein interdisziplinäres Steuerungsgremium erarbeitet die Strategie, die einzelnen Schwerpunktthemen und alle erforderlichen Maßnahmen. Dieses Gremium setzt sich aus verschiedenen leitenden Mitarbeitern zusammen. Dazu zählen beispielsweise der Leiter für Arbeitssicherheit, der Betriebsratsvorsitzende, die Leiterin des BGM oder die Produktionsleiter der verschiedenen Unternehmensbereiche. Das Gremium befasst sich unter anderem mit Rahmenbedingungen für gesundes Arbeiten, mit guter Führung und mit individueller Gesundheitsförderung. Es tagt sechsmal jährlich.

Unsere EHS-Manager tragen an unseren Standorten weltweit dazu bei, EHS-Themen zu organisieren und voranzutreiben. So werden zum Beispiel in Tokio (Japan) spezielle Anti-Stress-Programme durchgeführt, um die mentale Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern. In Taiwan werden unter dem Motto „Enrich your health deposit“ diverse Bewegungsprogramme organisiert. Unser Standort in Gillingham (Großbritannien) unterstützt seine Beschäftigten durch ein Programm, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren und somit etwas für ihre Gesundheit zu tun. Mit diesen Maßnahmen wollen wir die physische und mentale Gesundheit unserer Belegschaft weltweit fördern und erhalten.

In unseren Produktionsbereichen in Darmstadt und Gernsheim gibt es Beschäftigte, die neben ihrer regulären Tätigkeit auch für das Thema Gesundheit verantwortlich sind. Bevor sie als „Gesundheitspartner“ aktiv werden, durchlaufen sie eine Schulung. Die Gesundheitspartner sind Bindeglied zwischen unseren Mitarbeitern und dem BGM; sie nehmen Anregungen aus dem Kollegium zum betrieblichen Gesundheitsmanagement auf. Das Engagement der ersten Gesundheitspartner in verschiedenen Produktionsbereichen bewerteten die dortigen Mitarbeiter sehr positiv. Daher haben wir entschieden, Gesundheitspartner zunehmend auch in anderen Bereichen zu etablieren. 2019 sind unter anderem drei Bereiche aus dem Office- und zwei Bereiche aus dem Labor-Bereich hinzugekommen. Zum Jahresende 2019 gab es insgesamt 66 Gesundheitspartner an den Standorten Darmstadt und Gernsheim.

Zu jeder durchgeführten Maßnahme befragt unser Betriebliches Gesundheitsmanagement alle Teilnehmenden anonym zu ihren Eindrücken und Verbesserungsvorschlägen. Diese Ideen fließen in die weitere Maßnahmengestaltung ein.

Integration von Versum Materials und Intermolecular

Im Zuge der Integration von Versum Materials und Intermolecular prüfen wir die bestehenden Managementstrukturen, Policies, Standards und Prozesse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und implementieren, wo notwendig, unsere internen, unternehmensweiten Vorgaben. Ebenso prüfen wir aktuell den bisherigen Erhebungsprozess für arbeitssicherheit- und gesundheitsschutzbezogene Kennzahlen und arbeiten an einer Vereinheitlichung der Methodologie und Zeitvorgaben. Diese Vereinheitlichung des Erhebungsprozesses wird zum Januar 2020 wirksam, sodass wir ab dem Berichtsjahr 2020 arbeitssicherheit- und gesundheitsschutzbezogene Kennzahlen für Versum Materials und Intermolecular in unsere Berichterstattung einbeziehen werden.

Wozu wir uns verpflichten: Policies und Betriebsvereinbarungen

Die EHS-Policy (Corporate Environment, Health and Safety Policy) beschreibt unseren grundlegenden Ansatz zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Sie ist integraler Bestandteil unseres EHS-Managementsystems. Dieses lassen wir jährlich von externen Prüfern nach dem internationalen Standard 18001 zertifizieren.

Unsere konzernweit geltende „Group Health Policy“ legt fest, wie wir einerseits die Arbeitssicherheit für unsere Beschäftigten gewährleisten und andererseits ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden fördern. In der Policy schreiben wir ein konzernweites Sicherheits- und Gesundheitsmanagement sowie ein umfassendes Programm zur Verhaltensänderung vor. Damit wollen wir Arbeitsunfälle und Berufserkrankungen verhindern. Ein Bestandteil ist das „Global Wellbeing and Health Promotion Framework“, das die unterschiedlichen Anforderungen in verschiedenen Ländern beschreibt. Die Risikobewertungen und Gefährdungsanalysen der Arbeitsplätze liegen in der Verantwortung unserer Standorte. 2019 führten wir den internen Standard „Merck Group Procedure Lab Safety“ ein. Er beschreibt die Maßnahmen, die zu ergreifen sind, um einerseits die Gesundheit der in einem Labor tätigen Mitarbeiter zu schützen, andererseits die Umweltbelastung durch Labortätigkeiten zu minimieren. Außerdem haben wir 2019 den Standard „EHS compliance for contractor management“ neu gefasst: So beziehen wir auch die bei uns beschäftigten Fremdfirmen in die Arbeitssicherheit ein – nach neusten Erkenntnissen und gemäß unseren konzernweiten Regularien.

An den meisten unserer deutschen Standorte erarbeiteten wir gemeinsam mit Arbeitnehmervertretern umfassende Betriebsvereinbarungen zu Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit. Seit 2017 regelt beispielsweise unsere Betriebsvereinbarung „Betriebliches Eingliederungsmanagement“ (BEM) die Vorgehensweise bei längerer Erkrankung von Mitarbeitern. Das BEM gilt für alle deutschen Standorte. Es soll zum einen den Arbeitsplatz dauerhaft erhalten, zum anderen gesundheitliche Beeinträchtigungen nach der Rückkehr des jeweiligen Mitarbeiters vermeiden.

Erneute Sicherheitszertifizierung

Derzeit ist unser Arbeitsschutzmanagementsystem an 31 Standorten nach dem internationalen Standard 18001 zertifiziert. An 30 Standorten arbeiten 100 % des dortigen Personals unter einem zertifizierten Arbeitsschutzmanagementsystem. In der Darmstädter Konzernzentrale deckt die Arbeitsschutznorm OHSAS 18001 etwa 70 % der Mitarbeiter ab. Der Arbeitsschutz der restlichen 30 % der Mitarbeiter, die nicht in operativen Bereichen beschäftigt sind, ist über das Merck Managementsystem sichergestellt. Der mit der Zertifizierung verbundene Prozess hilft uns, Schwachstellen und Verbesserungspotenziale zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Andere Standorte sind ebenfalls aufgefordert, den Standard anzuwenden.

Der Wechsel auf die neue Zertifizierungsrichtlinie ISO 45001, die OHSAS 18001 ablöst, ist in Vorbereitung. Er soll 2020 gemeinsam mit der Rezertifizierung für und 2020 abgeschlossen werden.

Unfallzahlen

Für den Erfolg unserer Arbeitsschutzmaßnahmen gibt es einen wichtigen Indikator: die „Lost Time Injury Rate“ (). Sie misst weltweit Unfälle mit mindestens einem Ausfalltag pro eine Million Arbeitsstunden. Wir ermitteln die LTIR für unsere Angestellten ebenso wie für Leihpersonal. Nachdem wir unser Ziel von 2,5 aus dem Jahr 2010 erreicht hatten, setzten wir uns im Jahr 2015 ein neues ehrgeiziges Ziel: Bis 2020 wollen wir die LTIR nachhaltig auf 1,5 senken. Unser Leitgedanke dabei: Nichts ist einen Unfall wert. 2019 lag unsere LTIR bei 1,5. Die meisten Unfälle mit Ausfallzeit waren Stolperunfälle sowie Quetschungen und Schnittwunden, die beim Umgang mit Maschinen und Ausrüstung entstanden. 2019 gab es keine tödlichen Unfälle.

Grundsätzlich liegt an unseren Standorten kein Gefährdungspotenzial mit hohem Verletzungsgrad beziehungsweise ernsthaften Folgen für die Gesundheit vor. Denn wir führen grundsätzlich vor Beginn jeglicher Tätigkeit weltweit eine Gefährdungsbeurteilung durch. Identifizieren wir dabei Gefahren, lassen wir diese vor Beginn der Tätigkeiten oder Inbetriebnahme einer Anlage möglichst beseitigen. Gelingt dies nicht, leiten wir Maßnahmen ein, die die potenziellen Auswirkungen auf das kleinstmögliche Maß reduzieren.

Klare Verhaltensregeln

Unsere Erfahrung zeigt, dass sich die meisten Arbeitsunfälle durch richtiges Verhalten vermeiden lassen. Mit unserem Sicherheitskulturprogramm „BeSafe!“ sensibilisieren wir unsere Mitarbeiter für Gefahren am Arbeitsplatz und geben ihnen geeignete Verhaltensregeln an die Hand. Mittlerweile sind alle maßgeblichen Produktions- und Lagerstandorte in das Programm „BeSafe!“ eingebunden. Die verbleibenden Office- und Research-&-Development-Standorte werden 2020 im Zuge von anstehenden EHS-Audits involviert.

2019 fanden im Zuge von „BeSafe!“ an verschiedenen Standorten Aufklärungsmaßnahmen statt. Ziel ist es, unsere Sicherheitskultur weiter zu verbessern. Beispielsweise sensibilisieren wir unsere Mitarbeiter mit einem Video für Sicherheitsthemen. Dieses Video ist Bestandteil von BeSafe!-Schulungen und steht zudem in unserem Intranet zur Verfügung. 2019 produzierten wir das Video auch auf Italienisch, Koreanisch und Portugiesisch, um noch mehr Menschen in ihrer Landessprache zu erreichen. Damit ist es insgesamt in neun Sprachen verfügbar. Einige Landesgesellschaften veranstalteten zudem erneut Sicherheitswettbewerbe. Außerdem führten wir zwei Auffrischungsschulungen mit wesentlichen Inhalten unseres Programms „BeSafe!“ durch. In vielen Ländern finden darüber hinaus Arbeitsschutzschulungen gemäß den gesetzlichen Vorgaben und der spezifischen Risikosituation statt.

Unser Betriebliches Gesundheitsmanagement

In Darmstadt und Gernsheim fördert unser Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) die Gesundheit unserer Beschäftigten mit zahlreichen Aktionen und Angeboten. Grundlage dafür sind Analysen unserer Gesundheitskennzahlen. Diese entnehmen wir beispielsweise dem Gesundheitsbericht der Betriebskrankenkasse, den Auswertungen der Werkärztlichen Abteilung und seit 2018 auch unserer Mitarbeiterbefragung. Die Analyseergebnisse nutzen wir, um zielgruppen- oder betriebsspezifische Präventionsangebote aufzubauen. Des Weiteren bietet das BGM individuelle Gesundheitsangebote, etwa Achtsamkeitskurse oder Ergonomie-Beratung für den Arbeitsplatz. Nach einem standardisierten Verfahren analysieren wir zudem kontinuierlich die Arbeitsbedingungen sowie das jeweilige Arbeitsumfeld und verbessern diese nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Interessierte Standorte berät das BGM zu möglichen Maßnahmen oder Gesundheitsangeboten. Auf Wunsch führen wir über einen internen Servicevertrag auch Beratungen und Aktionen vor Ort durch.

Die Angebote des Gesundheitsmanagements fassen wir in einem Gesundheitskatalog auf Deutsch und Englisch für unsere Belegschaft zusammen. Er enthält unter anderem Informationen zu den Themen Ergonomie, Ernährung, Stress und psychischen Belastungen.

Aktivprogramm „Fit@Merck

Wir bieten unseren Mitarbeitern deutschlandweit regelmäßige Angebote wie das Aktivprogramm „Fit@Merck“ an. Damit können sie an präventiven Gesundheitskursen teilnehmen, die wir mit einem Zuschuss von bis zu 195 € jährlich unterstützen. Zudem gibt es in Darmstadt und Gernsheim ein Betriebssportprogramm mit 28 verschiedenen Sportarten: beispielsweise Tennis, Volleyball, Krafttraining, Triathlon, Yoga oder Bouldern.

Spezielle Ergonomie-Programme

Wir analysieren regelmäßig die ergonomischen Bedingungen an den Arbeitsplätzen. Anschließend ergreifen wir Maßnahmen, um diese zu verbessern. Zudem schulen wir unsere Beschäftigten zu ergonomisch korrektem Verhalten, das speziell auf ihre Arbeitsbereiche zugeschnitten ist – ob in der Produktion, in der Verwaltung oder im Labor. Darüber hinaus bieten wir an vielen Standorten die Teilnahme an speziellen Ergonomie-Trainings an, etwa das Programm „Industrial Athlete“ in den USA, bei dem Mitarbeiter ihr körperliches und allgemeines Wohlbefinden verbessern können.

Training in mobilen Fitnessstudios

2019 weiteten wir das Projekt „Trainingsinsel“ aus. Bei den Trainingsinseln handelt es sich um mobile Fitnessstudios, die sich in ausgebauten Bussen befinden. Die Projektteilnehmer können auf diese Weise zwei Mal wöchentlich für zwölf Minuten standortnah trainieren. In den Trainingsinseln stehen modernes Equipment und professionelle Trainer zur Verfügung. Das Angebot soll insbesondere Muskel-Skelett-Erkrankungen verhindern und die Motivation für Bewegung steigern. Über das Training hinaus erhalten Teilnehmer auch eine individuelle Beratung, beispielsweise rund um ihre Ernährung. Eingangs- und Abschlusschecks machen die persönlichen Erfolge sichtbar. 2019 nahmen insgesamt 920 Mitarbeiter das Angebot wahr.

„Weight Watchers At Work“ für Schichtmitarbeiter

Von April bis Juli 2019 bekamen 21 Schichtmitarbeiter aus den Bereichen Life Science und Performance Materials in Darmstadt und Gernsheim die Chance, an dem Kurs „Weight Watchers At Work – Schicht“ teilzunehmen. Diesen neuen Ansatz hat der Diätkonzern Weight Watchers gemeinsam mit unserem BGM konzipiert und bisher bei keinem anderen Unternehmen durchgeführt. Teilnahmevoraussetzung war ein Body-Mass-Index (BMI) größer oder gleich 25 – also an der oberen Grenze des Normalgewichts. Ein Weight-Watchers-Coach vermittelte den Teilnehmenden umfassendes Wissen über gesunde Ernährung und einen aktiveren Lebensstil. Dabei stand vor allem die Lebens- und Arbeitssituation von Schichtmitarbeitern im Mittelpunkt. Auch die Kurszeiten orientierten sich an den Schichtzeiten der Teilnehmer. Während des Kurses verloren sie durchschnittlich sieben Kilogramm Gewicht.

Untersuchung und Unterstützung unserer Mitarbeiter

Mit dem Verfahren „Physical Ability Test and Health Preservation“ stellen wir sicher, dass alle Beschäftigten die Gesundheitsanforderungen für ihre speziellen Tätigkeiten erfüllen. Aufgrund neuer gesetzlicher Anforderungen erarbeitet unsere Werkärztliche Abteilung gemeinsam mit der Rechtsabteilung und dem Betriebsrat ein neues Konzept für Eignungsuntersuchungen.

Unser „Travel Health & Medical Advisory Service“ unterstützt Mitarbeiter, die viel für uns im Ausland unterwegs sind. Sie erhalten Empfehlungen zu notwendigen Impfungen oder werden zu Hygiene-Risiken beraten.

LTIR
Die Lost Time Injury Rate (LTIR) misst die Anzahl der Unfälle mit Ausfallzeit (1 Tag und mehr) pro einer Million Arbeitsstunden.
EHS
Environment, Health and Safety: Mit der Abkürzung werden Umweltmanagement, Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit in Betrieben beschrieben.
EQ
EQ steht für unsere Konzernfunktion „Environment, Health, Safety, Security, Quality“.
Security
Security (deutsch: Sicherheit) umfasst alle notwendigen Maßnahmen sowie Leitungs- und Kontrollaktivitäten zur Aufdeckung, Auswertung, Behandlung und Abwehr von Sicherheitsbedrohungen und kriminellen Machenschaften gegenüber Unternehmen. Sie dienen dem Schutz der Mitarbeiter sowie unserer materiellen und immateriellen Vermögenswerte.
EHS
Environment, Health and Safety: Mit der Abkürzung werden Umweltmanagement, Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit in Betrieben beschrieben.
OHSAS
Occupational Health and Safety Assessment Series (OHSAS) ist ein internationales Arbeitsschutzmanagementsystem.
OHSAS
Occupational Health and Safety Assessment Series (OHSAS) ist ein internationales Arbeitsschutzmanagementsystem.
ISO 9001
Diese internationale Norm legt weltweit anerkannte Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem fest.
ISO 14001
Diese internationale Norm legt weltweit anerkannte Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem fest.
LTIR
Die Lost Time Injury Rate (LTIR) misst die Anzahl der Unfälle mit Ausfallzeit (1 Tag und mehr) pro einer Million Arbeitsstunden.

Verwendung von Cookies

Diese Webseite verwendet Cookies um die Benutzerfreundlichkeit dauerhaft zu verbessern. Wenn Sie diese Webseite besuchen, stimmen Sie dieser Tatsache automatisch zu. Sie können die Einstellungen der Cookies verändern oder gerne mehr über diese erfahren in unserer Cookie Policy. Datenschutzerklärung