Die Vereinten Nationen haben im Jahr 2015 die sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs, Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen) verabschiedet. Sie richten sich an alle Länder und Organisationen der Welt. Auch Merck leistet Beiträge, um diesen Zielen näherzukommen.
Unsere Beiträge
Mit unserer Corporate-Responsibility-Strategie (CR-Strategie) tragen wir innerhalb der Handlungsfelder Gesundheit, Umwelt sowie Kultur und Bildung bereits zur Lösung zentraler Herausforderungen bei. Wir unterstützen vor allem folgende Ziele: Gute Gesundheitsversorgung (SDG 3), Hochwertige Bildung (SDG 4) und Erneuerbare Energien (SDG 7). Um diese Ziele zu erreichen, arbeiten wir im Rahmen von strategischen Partnerschaften (SDG 17) eng mit anderen Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) oder Regierungen zusammen.

SDG 3: Gute Gesundheitsversorgung
„Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.“
Weltweit haben etwa 400 Millionen Menschen keinen Zugang zu einer angemessenen und bezahlbaren medizinischen Grundversorgung. Das möchten wir mit unserer Access-to-Health-Strategie ändern. Uns ist bewusst, dass wir die bestehenden Herausforderungen nicht im Alleingang lösen können, daher arbeiten wir mit starken Partnern zusammen.
Beispiele für unsere Aktivitäten:
- Weltweite Aufklärungskampagnen
- Wurmkrankheit Bilharziose ausrotten
- Effiziente Lieferketten für einen besseren Zugang zu Gesundheit
- SDG 17: Partnerschaften für eine gute Gesundheitsversorgung
SDG 4: Hochwertige Bildung
„Inklusive, gerechte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle fördern.“
Besonders die Naturwissenschaften spielen bei der Entwicklung zukunftsfähiger Lösungen eine wichtige Rolle. Auch für unsere Zukunft als Wissenschafts- und Technologieunternehmen ist gut ausgebildetes Personal unverzichtbar. Daher möchten wir das Interesse von Schülern und Studierenden an Naturwissenschaften wecken. Dazu führen wir zahlreiche Bildungsprojekte an unseren weltweiten Standorten durch. International setzen wir uns dafür ein, dass sozial benachteiligte Studenten Zugang zu Bildung erhalten.
Beispiele für unsere Aktivitäten:
- Weltweite Stipendienprogramme
- Bildungsengagement am Standort Darmstadt und an unseren Standorten weltweit
- SDG 17: Partner im GIZ-Qualifizierungsprogramm „Afrika kommt“
SDG 5: Gleichberechtigung der Geschlechter
„Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen erreichen.“
- Gesundheits- und Wirtschaftsförderung für Frauen in Schwellen- und Entwicklungsländern
- Attraktive Arbeitsbedingungen für Eltern
SDG 6: Sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen
„Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten.“
SDG 7: Erneuerbare Energien
„Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie für alle sichern.“
Unsere Materialien ermöglichen hocheffiziente Solarzellen für innovative Nutzungen. Zudem helfen unsere Produkte unseren Kunden, Energie zu sparen. So erhöhen etwa hochmoderne Flüssigkristalle oder die OLED-Technologie aus unserem Unternehmensbereich Performance Materials die Energieeffizienz von Displays. Weitere Informationen dazu gibt es im Kapitel Nachhaltiges Produktdesign.
Beispiele für unsere Aktivitäten:
- Flüssigkristalle in Fenstern sparen Energie
- Energieeffiziente Produkte
- Materialien für innovative Photovoltaik-Technologie
SDG 8: Gute Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum
„Dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern.“
SDG 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden
„Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen.“
SDG 12: Verantwortungsvoller Konsum
„Für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sorgen.“
SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz
„Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen.“
SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
„Umsetzungsmittel stärken und die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung wiederbeleben.“
- Partnerschaften für eine gute Gesundheitsversorgung
- Partner im GIZ-Qualifizierungsprogramm „Afrika kommt“