Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Merck,
wir bei Merck arbeiten jeden Tag an neuen Technologien, die das Leben besser und unsere Kunden und Partner erfolgreicher machen – und das seit fast 350 Jahren.
Aus unserer langjährigen Geschichte wissen wir: Nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg ist immer Ergebnis verantwortlichen Handelns. Wir übernehmen Verantwortung – nicht nur für unser Unternehmen, sondern auch in Bezug auf Kunden, Mitarbeiter und Gesellschaft.
Darüber hinaus engagieren wir uns auf drei Handlungsfeldern: Gesundheit, Umwelt sowie Kultur und Bildung. Auch im Jahr 2016 konnten wir einiges bewegen.
Wir haben uns weiter dafür eingesetzt, Menschen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen einen besseren Zugang zu Gesundheitsversorgung zu ermöglichen. Zum Beispiel in der Behandlung von Bilharziose, einem tückischen Wurmleiden. Seit 2007 unterstützen wir die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrem Kampf gegen diese Krankheit durch die Spende von Praziquantel-Tabletten. 2016 haben wir die 500 millionste Tablette gespendet und somit bisher 100 Millionen Patienten, vor allem Schulkindern, eine Behandlung gegen Bilharziose ermöglicht.
Auch die sogenannten nicht-übertragbaren Krankheiten wie Krebs oder Diabetes stellen für Menschen in Entwicklungsländern eine besonders schwere Bürde dar. Denn die Gesundheitssysteme sind ihnen oftmals nicht gewachsen. Um die Versorgung dieser Menschen zu verbessern, haben wir uns mit 21 weiteren Pharmaunternehmen, der Weltbank und der Union for International Cancer Control (UICC) zur Initiative „Access Accelerated“ zusammengeschlossen. Ich bin überzeugt: In dieser Partnerschaft können wir viel mehr erreichen als jedes Unternehmen und jede Organisation das alleine vermag.
Unser Engagement im Bereich Gesundheit wird anerkannt. Ich freue mich sehr, dass wir im ATM-Index der Access to Medicine Foundation, der misst, inwieweit sich Pharmaunternehmen für die Verbesserung des weltweiten Zugangs zu Arzneimitteln einsetzen, einen hervorragenden vierten Platz erreicht haben – zwei Plätze besser im Vergleich zur letzten Erhebung 2014.
Stefan Oschmann
Vorsitzender der Geschäftsleitung und CEO
Wir bei Merck arbeiten an Hightech-Produkten. Dabei sind wir stets bestrebt, die negativen Folgen für die Umwelt so gering wie möglich zu halten und natürliche Ressourcen zu schonen. Ein Beispiel sind Organische Leuchtioden, kurz OLED. Sie sorgen nicht nur für gestochen scharfe Displays mit leuchtenden Farben – OLEDs sind im Vergleich zu anderen Technologien auch erheblich energieeffizienter. Für eine bessere Energiebilanz können auch Flüssigkristallfenster sorgen. Sie ermöglichen es zum Beispiel, einfallendes Licht zu regulieren – und somit etwa in der Klimatisierung von Gebäuden bis zu 40 Prozent Energie zu sparen. Wir investieren in diese beiden vielversprechenden Technologien. Bereits im letzten Jahr haben wir unsere neue OLED-Produktionsanlage in Darmstadt eröffnet. Und zurzeit bauen wir eine Fabrik für Flüssigkristallfenster-Module in den Niederlanden auf.
Um als Wissenschafts- und Technologieunternehmen erfolgreich zu sein, brauchen wir Kreativität und Offenheit für neue Ideen. Musik inspiriert, sie überwindet Barrieren und bringt Menschen zusammen. Das zeigt die hervorragende Arbeit der Deutschen Philharmonie Merck. 2016 haben wir das 50. Jubiläum dieses Ensembles gefeiert. Darüber hinaus ist es uns ein wichtiges Anliegen, Schüler auf der ganzen Welt für naturwissenschaftliche und technische Berufe zu begeistern. Das SPARK-Programm unseres Unternehmensbereichs Life Science ermöglichte im vergangenen Jahr Schülern in 36 Ländern Einblicke in die faszinierende Welt der Naturwissenschaften. Insgesamt haben wir 2016 rund 3,2 Millionen Euro in Bildungsprojekte investiert.
Verantwortung übernehmen, das wird für uns bei Merck auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Wir bekennen uns ausdrücklich zum Global Compact der Vereinten Nationen und den darin festgeschriebenen Prinzipien zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. Denn aus fast 350 Jahren Unternehmensgeschichte wissen wir: Verantwortungsvolles Handeln ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft.
Ihr

Stefan Oschmann
Vorsitzender der Geschäftsleitung und CEO