Unsere CR-Ziele zeigen den Weg für die nächsten Jahre auf. Im Folgenden stellen wir diese Ziele vor und berichten über den aktuellen Stand der Zielerreichung.
- Neues Ziel
- Ziel erreicht
- In Umsetzung
- Ziel nicht erreicht
Produkte
Zugang zu Gesundheit
Wir möchten den Zugang zu Gesundheit für unterversorgte Bevölkerungsgruppen in Ländern niedrigen und mittleren Einkommens verbessern.
Ziel: Überwachung und Bewertung von Fortschritt und Effektivität unserer A2H-Programme
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Entwicklung quantitativer und qualitativer Kennzahlen für die vier A’s: Availability (Verfügbarkeit), Accessibility (Erreichbarkeit), Affordability (Bezahlbarkeit) und Awareness (Bewusstsein)
Bis:
Ende 2016
Fortschritt bis Ende 2016:
Für die CR-Berichte 2014 und 2016 wurden für jedes der vier A‘s Kennzahlen entwickelt.
Status:
Ziel erreicht
Ziel: Verfügbarkeit: Bewältigung von ungedecktem Bedarf durch Erforschung, Entwicklung und Optimierung von Gesundheitslösungen
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Entwicklung einer pädiatrischen Formulierung von Praziquantel zur Behandlung von Bilharziose bei Kindern unter sechs Jahren
Bis:
2017 (Eintritt in Phase III)
Fortschritt bis Ende 2016:
2015 haben wir die Bioverfügbarkeitsstudien der Phase I bei gesunden Probanden (Südafrika) und die Geschmacksstudien mit Kindern im Schulalter (Tansania) abgeschlossen.
2016 führten wir an der Elfenbeinküste eine Phase-II-Studie durch. Ziel war die Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit von zwei verschiedenen Formulierungen von Schmelztabletten bei Bilharziose-infizierten Kindern unter sechs Jahren. Ergebnisse werden im Laufe des Jahres 2017 erwartet.
Status:
In Umsetzung
Maßnahme(n):
Entwicklung eines neuen Malariamittels
Bis:
2017 (Eintritt in Phase I)
Fortschritt bis Ende 2016:
Im März 2015 haben wir von der Medicines for Malaria Venture (MMV) die Rechte an einem vielversprechenden Wirkstoff gegen Malaria erhalten. Die Substanz bietet potenziell einen neuen Wirkmechanismus für die Behandlung und Prophylaxe von Malaria bei Kleinkindern. Das Projekt hat 2016 die präklinische Phase abgeschlossen.
Status:
In Umsetzung
Maßnahme(n):
Entwicklung eines neuen Diagnosesets zum Nachweis und zur Typbestimmung von Malariaerregern sowie potenzieller Messung einer Koinfektion mit HIV durch unser Muse® Auto CD4/CD4%-System
Bis:
2017 (Beginn der klinischen Prüfung)
Fortschritt bis Ende 2016:
2016 wurde die Durchführbarkeit von zwei Malariatests validiert. Die Nachweiskonzentrationen erfüllen die festgelegten Zielproduktprofile (TPP) bezüglich Spezifität und Sensitivität für neue wettbewerbsfähige Diagnosetests.
Status:
In Umsetzung
Ziel: Bezahlbarkeit: Überwindung von Zahlungsunfähigkeit
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Beteiligung an mindestens einer Partnerschaft mit einem öffentlichen Partner zwecks Teilhabe an unserem geistigen Eigentum und Know-how zu Infektions- und vernachlässigten Tropenkrankheiten
Bis:
Ende 2018
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Neues Ziel
Maßnahme(n):
Entwicklung einer Plattform für den Austausch von geistigem Eigentum mit einer nicht-kommerziellen Organisation
Bis:
Ende 2018
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Neues Ziel
Ziel: Bewusstsein: Befähigung von Gesundheitspersonal, Gemeinden und Menschen
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Entwicklung einer bereichsübergreifenden Initiative von Healthcare und Life Science zur Bewusstseinsbildung
Bis:
Ende 2016
Fortschritt bis Ende 2016:
2016 haben wir die öffentlich-private Partnerschaft „Water for Health“ in Ghana initiiert. Damit möchten wir Bewusstsein für Wasserqualität stärken und vor Ort Kapazitäten für Wasser-Analyse ausbauen. Das Projekt wird 2017 komplett implementiert sein.
Status:
Ziel nicht erreicht
Maßnahme(n):
Im Dialog die wichtigsten Herausforderungen und Chancen beim Thema Zugang für unsere A2H-Strategie identifizieren.
Bis:
Ende 2018
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Neues Ziel
Ziel: Erreichbarkeit: Stärkung der Lieferketten und Bereitstellung von an lokale Verhältnisse angepassten Gesundheitslösungen
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Stakeholder einbinden, um die Herausforderung einer lückenlosen Lieferkette und die Bereitstellung in Entwicklungsländern zu bewältigen.
Bis:
Ende 2018
Fortschritt bis Ende 2016:
Wir haben die „Accessibility Platform“ als Dialogforum eingeführt. 2016 fanden zwei Treffen statt.
Status:
Ziel erreicht
Maßnahme(n):
Ein bis zwei Treffen im Rahmen der Accessibility-Platform-Initiative veranstalten.
Bis:
Ende 2018
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Neues Ziel
Maßnahme(n):
Entwicklung einer Kooperation zur Verbesserung der patientennahen Versorgung in Entwicklungsländern
Bis:
Ende 2019
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Neues Ziel
Sicherheit chemischer Produkte
Unsere Kunden sollen sicher mit unseren chemischen Produkten umgehen können.
Ziel: Etablierung einer weltweit einheitlichen Gefahren- und Risikokommunikation für alle unsere relevanten Chemikalien in der Lieferkette unter Berücksichtigung des Vorsorgegrundsatzes
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Umsetzung von REACH: Registrierung von Stoffen mit einer Produktionsmenge von 1–100 Tonnen pro Jahr (Phase 3 der Umsetzung von REACH) und Registrierung von Non-Phase-in-Stoffen
Bis:
Mitte 2018
Fortschritt bis Ende 2016:
2016 haben wir weitere 41 Substanzen der Phase 3 registriert und die relevanten Stoffe aus dem Portfolio von Sigma-Aldrich in unser REACH-Projekt integriert.
Status:
In Umsetzung
Maßnahme(n):
Umsetzung der Global Product Strategy: Bereitstellung von Product Safety Summaries für alle unter REACH registrierten Gefahrstoffe
Bis:
Ende 2020
Fortschritt bis Ende 2016:
2016 wurden fünf weitere Product Safety Summaries erstellt.
Status:
In Umsetzung
Maßnahme(n):
Projekte zur Gefahrenkommunikation: Aktualisierung von Sicherheitsdatenblättern für Nicht-Gefahrstoffe
Bis:
Ende 2020
Fortschritt bis Ende 2016:
Für rund 30 % aller Nicht-Gefahrstoffe haben wir Sicherheitsdatenblätter aktualisiert (exklusive des Portfolios von Sigma-Aldrich).
Status:
In Umsetzung
Maßnahme(n):
Harmonisierung der Erstellung von Sicherheitsdatenblättern nach einem weltweit einheitlichen Standard
Bis:
Ende 2020
Fortschritt bis Ende 2016:
Im Rahmen der Integration von Sigma-Aldrich haben wir einen neuen Standard festgelegt und die Gefahrenkommunikation für rund 60 % aller gemeinsamen Stoffe harmonisiert.
Status:
In Umsetzung
Produktkriminalität
Wir wollen das Risiko Produktkriminalität verringern.
Ziel: Integration von Sicherheitsaspekten in relevante Geschäftsprozesse unserer Unternehmensbereiche Healthcare und Life Science
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Identifizierung von strategisch und kommerziell relevanten Daten mit erhöhtem Schutzbedürfnis und Minimierung der Risiken durch Prozessanpassungen.
Bis:
Ende 2018
Fortschritt bis Ende 2016:
Wir führten Risikobewertungen in unserem Biopharma-Geschäft durch.
Status:
In Umsetzung
Ziel: Stärkung der funktionsübergreifenden Zusammenarbeit im weltweiten Sicherheitsnetzwerk
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Weiterentwicklung konzernweiter Regelwerke, die Verantwortlichkeiten und Prozesse beschreiben.
Bis:
Ende 2016
Fortschritt bis Ende 2016:
Folgende Richtlinien traten 2016 in Kraft:
- Product Crime Investigation Standard (Prozesse für den Umgang mit Produktkriminalität).
- Product Security Standard (risikobasierter Ansatz für die Authentifizierung, Identifizierung, Integrität und Sicherheit der Lieferkette)
- Für alle Geschäftsbereiche und Gesellschaften sind Verantwortliche für Produktkriminalität nominiert.
Status:
Ziel erreicht
Maßnahme(n):
Ausbau der organisatorischen Strukturen und Qualifizierung der mit Produktkriminalität befassten Mitarbeiter
Bis:
Kontinuierlich
Fortschritt bis Ende 2016:
Wir haben ein Trainingsprogramm für die Product Crime Officer entwickelt und implementiert. Das MACON-Netzwerk wurde ausgebaut.
Status:
In Umsetzung
Maßnahme(n):
Implementierung eines konzernweiten Informationssystems für Produktfälschungen
Bis:
Ende 2017
Fortschritt bis Ende 2016:
Ein neues Berichtssystem für Fälle von Produktkriminalität wurde eingeführt.
Status:
In Umsetzung
Ziel: Sensibilisierung unserer Mitarbeiter und anderer Zielgruppen für die strategische Relevanz des Themas Arzneimittelfälschungen
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Durchführung von Konferenzen und Trainings sowie Austausch in internationalen Netzwerken
Bis:
Ende 2016
Fortschritt bis Ende 2016:
Wir führten fünf Trainings an internationalen Standorten durch und informierten bei internen Konferenzen wie dem Global Quality Conference oder der Global Drug Safety Academy zu Produktkriminalität.
Die Product Crime Officer trafen sich in Darmstadt.
Wir etablierten Netzwerke gegen Produktkriminalität mit internen und externen Partnern in Risikoländern.
Status:
Ziel erreicht
Ziel: Entwicklung und Implementierung von Sicherheitstechnologien und Lösungen im Bereich der Authentifizierung, Identifizierung, Integrität und Sicherheit der Lieferkette von Produkten
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Durchführung eines Pilotprojekts zur Verbesserung der Produktsicherheit in den Hochrisikogebieten Afrikas mittels softwarebasierter Lösungen.
Bis:
Ende 2016
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Unterstützung regionaler Aktivitäten gegen Produktkriminalität
Bis:
Ende 2016
Fortschritt bis Ende 2016:
Wir unterstützten 68 Ermittlungen in 24 Ländern. Wir beteiligten uns an Workshops und Seminaren mit Strafverfolgungsbehörden, beispielsweise in den USA, in Mexiko und Singapur und standen im Dialog mit deutschen Bundesbehörden.
Status:
Ziel erreicht
Maßnahme(n):
Überwachung der Dunkelziffer nicht gemeldeter Arzneimittelfälschungen in ausgewählten Ländern und Verstärkung von Internet-Recherchen zur Aufdeckung von Markenverletzungen und Produktfälschungen
Bis:
Ende 2016
Fortschritt bis Ende 2016:
Wir verbesserten das Internet-Monitoring von Produktkriminalität mit Bezug zu unserem Unternehmen durch Netzwerke mit internen und externen Partnern in Risikoländern: Die Erkennungsrate von Produktkriminalitätsfällen wurde deutlich erhöht. Wir starteten das Projekt „Evaluierung Produktkriminalität im Darknet“.
Status:
Ziel erreicht
Maßnahme(n):
Unterstützung regionaler Aktivitäten in fünf Risikoländern
Bis:
Ende 2017
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Neues Ziel
Maßnahme(n):
Monitoring von Arzneimittelfälschungen in den klassischen Vertriebskanälen und im Online-Vertrieb
Bis:
Kontinuierlich
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Neues Ziel
Transport- und Lagersicherheit
Wir wollen Risiken für Mensch und Umwelt durch Transport und Lagerung unserer Produkte ausschließen.
Ziel: Sicherstellung der Lager- und Transportsicherheit in unserem Unternehmen und bei Lieferfirmen
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Integration der Läger aller beauftragten Dienstleister in unseren Audit-Prozess
Bis:
Ende 2016
Fortschritt bis Ende 2016:
Die Läger aller beauftragten Dienstleister integrierten wir in unseren Audit-Prozess. 2016 auditierten wir sechs Fremdläger (2015: vier).
Status:
Ziel erreicht
Maßnahme(n):
Integration der beauftragten Speditionsunternehmen in unseren Audit-Prozess
Bis:
Ende 2017
Fortschritt bis Ende 2016:
2016 erarbeiteten wir ein Konzept zur Integration von Speditionsunternehmen in unseren Audit-Prozess. Dieses werden wir 2017 umsetzen.
Status:
In Umsetzung
Maßnahme(n):
Einführung von Verbesserungsprogrammen in Ländern und Regionen, die Produkte mit besonderen Risiken handhaben und für die wir in unseren Audits Optimierungsbedarf festgestellt haben.
Bis:
Ende 2016
Fortschritt bis Ende 2016:
Nach einem Pilotprojekt in Indien im Jahr 2015 setzten wir dort 2016 Verbesserungsmaßnahmen für Lager- und Transportsicherheit um. 2016 identifizierten wir auch bei Lieferanten und Fremdlägern Verbesserungspotenziale und legten Korrekturmaßnahmen fest.
Status:
Ziel erreicht
Maßnahme(n):
Analyse von sicherheitsrelevanten Kundenreklamationen, anschließend Ableitung von Verbesserungen für Transport- und Lagersicherheit
Bis:
Ende 2016
Fortschritt bis Ende 2016:
Im Jahr 2015 verbesserten wir das Verpackungskonzept für bestimmte Chemikalien. 2016 haben wir damit begonnen, unsere Versandverpackungen für Kundenaufträge in Asien und Südamerika zu optimieren.
Status:
Ziel erreicht
Maßnahme(n):
Harmonisierung von Transport- und Lagersicherheitsmasterdaten in konzernweiten ERP-Systemen
Bis:
Ende 2022
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Neues Ziel
Tierschutz
Wir wollen das Tierwohl in unserem Unternehmen, bei Auftragsinstituten, Lieferanten und anderen Partnern sicherstellen.
Ziel: Harmonisierung der hohen Qualität unserer Tierhaltungen
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Überprüfung der Life-Science-Tierhaltungen auf Akkreditierbarkeit: Durchführung einer Machbarkeitsstudie und Entscheidung über Akkreditierung
Bis:
Ende 2018
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Neues Ziel
Maßnahme(n):
Re-Akkreditierung der bereits akkreditierten Tierhaltungen
Bis:
Kontinuierlich
Fortschritt bis Ende 2016:
In den Jahren 2015 und 2016 wurden drei Tierhaltungen re-akkreditiert.
Status:
Neues Ziel
Ziel: Stärkung des 3R-Prinzips (Reduce, Refine, Replace)
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Entwicklung eines unternehmensweiten 3R-Programms
Bis:
Ende 2019
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Neues Ziel
Ziel: Sicherstellung von Tierschutz in unseren Lieferketten
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Identifizierung von Tierwohlrisiken in der Lieferkette und Erarbeitung einer Strategie, um Lieferanten zu qualifizieren.
Bis:
Ende 2017
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Neues Ziel
Mitarbeiter
Unsere Mitarbeiter sind entscheidend für unseren unternehmerischen Erfolg. Wir müssen daher die richtigen Talente von uns überzeugen, weiterentwickeln und halten.
Mitarbeitervielfalt und Chancengleichheit
Ziel: 2011 haben wir uns das strategische Ziel gesetzt, den Anteil der weiblichen Führungskräfte (globale Einstufung 14+) auf 25 % bis 30 % zu steigern.
Status: 2016 erreichten wir dieses Ziel: Der Anteil der weiblichen Führungskräfte beträgt im gesamten Konzern 28,8 %.
Ziel: Wir haben uns bis zum Jahr 2021 das Ziel gesetzt, den Gesamtanteil der weiblichen Führungskräfte bei 30 % stabil zu halten. Und wir arbeiten weiterhin daran, die Teilhabe von Frauen in leitenden Positionen und in Geschäftseinheiten zu erhöhen, in denen sie bisher noch unterrepräsentiert sind.
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Einsetzen von Teams, die auf Abteilungsebene Ziele und Maßnahmen erarbeiten, um Positionen aus verschiedenen Bereichen und Hierarchieebenen mit Frauen zu besetzen.
Bis:
Ende 2021
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Neues Ziel
Attraktiver Arbeitgeber
Ziel: Kontinuierliche Besetzung von mindestens zwei Drittel der Positionen mit der globalen Einstufung 16+ mit internen Bewerbern
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Identifizierung von geeigneten Mitarbeitern mit Führungskräftepotenzial im Talent-Managementprozess und Optimierung eines Prozesses für die gezielte Entwicklung
Bis:
Kontinuierlich
Fortschritt bis Ende 2016:
2016 wurden 81 % der Positionen (GG 16+) mit internen Bewerbern besetzt.
Status:
In Umsetzung
Maßnahme(n):
Aufbau eines Talent-Pools entsprechend der demografischen Struktur in unserem Unternehmen
Bis:
Kontinuierlich
Fortschritt bis Ende 2016:
Der Aufbau des Talent-Pools spiegelt derzeit die Vielfalt im Unternehmen wider.
Status:
In Umsetzung
Ziel: Positionierung unseres Konzerns als attraktiver Arbeitgeber für Hochschulabsolventen
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Teilnahme an Hochschulmessen und Organisation von internen Events mit Hochschulabsolventen; Positionierung über Employer-Branding-Kanäle
Bis:
Kontinuierlich
Fortschritt bis Ende 2016:
Aufgrund der umgesetzten Maßnahmen (Teilnahme an Hochschulmessen und interne Events) konnten wir bis einschließlich 31.03.2017 bereits zehn Absolventen für unser Trainee-Programm „Functional Graduate Program“ gewinnen.
Status:
In Umsetzung
Gute Führung
Ziel: Wir legen Wert auf gute Führung. Nur so können unsere Mitarbeiter ihr Potenzial voll entfalten und sich kontinuierlich weiterentwickeln.
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Teilnahme von mindestens 50 % der Führungskräfte mit der globalen Einstufung 14+ an einem Managementprogramm
Bis:
Ende 2018
Fortschritt bis Ende 2016:
Bei unserem neuesten Programm für Top-Leader (GLP) haben bereits knapp 50 % der vorgesehen TOP 400 teilgenommen. Für die weiteren Managementprogramme (AMP, MFP) gelten ähnliche Zahlen.
Status:
In Umsetzung
Maßnahme(n):
Implementierung eines regelmäßigen Prozesses zur Ermittlung des Mitarbeiterengagements, um eine Basiskennzahl für das Engagement zu setzen und eine Zielkennzahl zu definieren.
Bis:
Kontinuierlich
Fortschritt bis Ende 2016:
Anfang 2016 haben wir unseren Ansatz für Mitarbeiterbefragungen überarbeitet und mit einer unternehmensweiten Befragung umgesetzt. Damit haben wir die Basis definiert, anhand derer wir nun Verbesserungen ermitteln können.
Status:
In Umsetzung
Arbeitssicherheit
Ziel: Reduktion der Lost Time Injury Rate in unserem Konzern (auf 1,5 oder geringer).
Status: 2016 lag die LTIR bei 1,3.
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Einführung des Arbeitsschutz-Managementsystems OHSAS 18001 für alle Produktionsstandorte des Unternehmensbereichs Performance Materials
Bis:
Ende 2016
Fortschritt bis Ende 2016:
Bis Ende 2016 wurden alle Produktionsstandorte im Bereich Performance Materials nach dem internationalen Standard OHSAS 18001 zertifiziert. Zusätzlich konnten die Life-Science-Standorte Buchs (Schweiz), Bangalore (Indien) und Irvine (UK) sowie der Pharmaanteil an den Standorten Goa (Indien), Atsugi (Japan) und Mollet (Spanien) mit in das Gruppenzertifikat aufgenommen werden.
Status:
Ziel erreicht
Maßnahme(n):
Stärkung der Sicherheitskultur zur Prävention von verhaltensbedingten Arbeitsunfällen/Einführung des „BeSafe!“-Programms an allen neu akquirierten Standorten sowie Monitoring der weiteren Umsetzung über geeignete Indikatoren
Bis:
Ende 2020
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Neues Ziel
Umwelt
Betrieblicher Umweltschutz
Wir wollen unsere Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima so weit wie möglich reduzieren. Darum arbeiten wir an einer kontinuierlich besseren Energie- und Ressourceneffizienz und reduzieren unsere Treibhausgasemissionen.
Ziel: Einbindung aller Produktionsstandorte in das Gruppenzertifikat nach dem Umwelt-Managementsystem ISO 14001.
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Einführung und Zertifizierung der Umwelt-Managementsysteme an akquirierten Produktionsstandorten nach unserem Gruppenzertifikat (ISO 14001).
Bis:
Kontinuierlich
Fortschritt bis Ende 2016:
Sieben Sigma-Aldrich-Produktionsstandorte besaßen ein nach ISO14001 zertifiziertes Managementsystem und wurden in unser Gruppenzertifikat überführt.
Die Überführung aller Standorte muss aufgrund ihrer Größe und der nötigen Integrationsarbeit zeitlich gestreckt werden.
Im Jahr 2016 haben die Standorte eine Abweichungsanalyse (Gap-Analyse) begonnen, die noch andauert.
Status:
In Umsetzung
Klimaschutz
Ziel: Reduktion der direkten und indirekten Treibhausgas-Emissionen (Scope 1 und 2) unseres Konzerns um 20 % bis 2020 (Basisjahr 2006).
Status: Ende des Jahres 2016 hatten wir unsere Treibhausgas-Emissionen um rund 10 % im Vergleich zu 2006 gesenkt – trotz Wachstum des operativen Geschäfts.
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Systematische Untersuchung des Energieverbrauchs an unseren einzelnen Produktionsstandorten.
Bis:
Ende 2020
Fortschritt bis Ende 2016:
Wir führten die systematische Untersuchung von Energie-Einsparpotenzialen an unseren Produktionsstandorten fort.
Energie-Audits im Rahmen der EU-Energieeffizienzrichtlinie fanden an den Standorten in Eppelheim und Berlin (Deutschland) sowie in Calais, Meyzieu und Semoy (Frankreich) statt.
Zudem führten wir Energie-Checks in Rio de Janeiro (Brasilien), Naucalpan (Mexico) und Kankakee (USA) durch.
Status:
In Umsetzung
Maßnahme(n):
Identifizierung und Implementierung von Energie-Einsparpotenzialen
Bis:
Ende 2020
Fortschritt bis Ende 2016:
Im Jahr 2016 haben wir 42 Edison-Projekte abschließen können. Etwa 60 % der weltweit geplanten Edison-Projekte sind bereits eingeführt oder befinden sich in der Umsetzung.
Im Jahr 2017 wollen wir 81 neue Projekte mit einem Einsparpotenzial von circa 34.000 Tonnen CO2 initiieren.
Status:
In Umsetzung
Maßnahme(n):
Reduktion von prozessbedingten Emissionen
Bis:
Ende 2020
Fortschritt bis Ende 2016:
Einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von prozessbedingten Emissionen leistet der Unternehmensbereich Life Science. An unserem Standort Jaffrey, New Hampshire, USA senkten wir durch Prozessoptimierungen bereits im Jahr 2014 die prozessbedingten Emissionen pro Produktionseinheit um rund zwei Drittel.
Im Jahr 2015 starteten wir ein Projekt, um hier noch weitere Einsparungen zu erreichen. Dieses Projekt wird voraussichtlich im Jahr 2017 beendet, weitere Projekte sind in Planung.
Status:
In Umsetzung
Abfall & Recycling
Ziel: Festlegung eines Reduktionsziels für die in unserem Unternehmen anfallenden Abfallmengen bis Ende 2017.
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Implementierung eines Punktemodells (waste scoring) zur Bewertung der Abfallreduzierung und Ableitung eines Basiswerts
Bis:
Ende 2017
Fortschritt bis Ende 2016:
Das Waste-Scoring-Modell wurde implementiert, eine sogenannte Baseline soll im ersten Quartal 2017 ermittelt und darauf basierend ein quantitatives Ziel abgeleitet werden.
Status:
In Umsetzung
Wassermanagement
Ziel: Einführung eines nachhaltigen Wassermanagementsystems an sieben relevanten Standorten in sogenannten Wasserstressgebieten und Reduktion ihres Wasserverbrauchs um 10 % bis Ende 2020 (Basisjahr 2014).
Status: Ende des Jahres 2016 hatten wir unseren Wasserverbrauch an den betreffenden Standorten um rund 12 % im Vergleich zu 2014 gesenkt. Wir wollen zukünftig die Reduzierung des Wasserverbrauchs um 10 % dauerhaft sichern.
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
An unseren Standorten sind zur Zielerreichung überwiegend lokal unterschiedliche Maßnahmen erforderlich.
Ein Beispiel einer standortübergreifenden Maßnahme ist die Erstellung von Wasserbilanzen, um eine Datengrundlage zu schaffen.
Bis:
April 2017
Fortschritt bis Ende 2016:
Um unsere Standorte zu unterstützen, stellten wir ihnen entsprechendes Know-how durch Unterlagen und unsere Intranetseite zur Verfügung.
Status:
In Umsetzung
Ziel: Einführung eines nachhaltigen Wassermanagementsystems an 23 unserer Produktionsstandorte mit hohem Wasserverbrauch bis 2020.
Status: Die Standorte führen das Wassermanagementsystem nach dem CEFIC Flagship Self-Assessment in drei Stufen ein: Stufe 1 (basic) soll im April 2017 erreicht sein. Stufe 2 (progressed) soll bis Mai 2018 erreicht werden, Stufe 3 (advanced) im Mai 2020.
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Erfüllung der im CEFIC Flagship Self-Assessment beschriebenen Basic-Anforderungen (Stufe 1): Diese umfassen Bewertungen der Wassermenge und -qualität an den Standorten sowie die Umfeldanalyse.
Eine der durchzuführenden Maßnahmen der Stufe 1 ist beispielsweise die Erstellung von Wasserbilanzen, mit denen der Wasserverbrauch transparent wird.
Bis:
April 2017
Fortschritt bis Ende 2016:
Die Standorte werden erstmals im April 2017 zum erzielten Fortschritt befragt.
Status:
In Umsetzung
Lieferanten
Ziel: Sicherstellung von ethischen, sozialen, Umwelt- und Compliance-Standards bei Lieferanten.
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Qualitative Auseinandersetzung mit den zur Verfügung stehenden Assessment- und Auditergebnissen und Ableitung von möglichen Handlungsoptionen.
Bis:
Ende 2017
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Neues Ziel
Maßnahme(n):
Erarbeitung eines holistischen Ansatzes zum Management der Nachhaltigkeit in globalen Lieferketten.
Bis:
Ende 2017
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Neues Ziel
Gesellschaft
Gesundheit
Gemeinsam mit starken Partnern wollen wir die tropische Wurmerkrankung Bilharziose weltweit ausrotten.
Ziel: Bilharziose-Ausrottung bei afrikanischen Schulkindern. Seit dem Start des Spendenprogramms sind bereits 100 Millionen Patienten – hauptsächlich Kinder im Schulalter – behandelt worden.
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Schrittweise Verzehnfachung der jährlich gespendeten Tablettenzahl von 25 Millionen (im Jahr 2012) auf bis zu 250 Millionen (im Jahr 2016)
Bis:
Ende 2016
Fortschritt bis Ende 2016:
2016 steigerten wir unsere Produktionskapazität deutlich, um 250 Millionen Tabletten jährlich herstellen zu können. In Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation WHO spendeten wir mehr als 200 Millionen Tabletten an 33 afrikanische Länder.
Status:
Ziel erreicht
Maßnahme(n):
Jährliche Spende von bis zu 250 Millionen Praziquantel-Tabletten an die WHO für afrikanische Schulkinder
Bis:
Kontinuierlich
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Neues Ziel
Maßnahme(n):
Optimierung der Praziquantel-Formulierung
Bis:
Ende 2019
Fortschritt bis Ende 2016:
2016 wurde das Studiendesign der Bioäquivalenzstudie zugelassen. Die Studie wird 2017 durchgeführt.
Status:
In Umsetzung
Maßnahme(n):
Entwicklung einer pädiatrischen Formulierung von Praziquantel für Kinder unter sechs Jahren
Bis:
Ende 2019
Fortschritt bis Ende 2016:
2016 führten wir an der Elfenbeinküste eine Phase-II-Studie durch. Ziel war die Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit von zwei verschiedenen Formulierungen von Schmelztabletten bei Bilharziose-infizierten Kindern unter sechs Jahren. Parallel hierzu schlossen wir die Vorbereitung der Phase-III-Studie ab.
Status:
In Umsetzung
Maßnahme(n):
Initiierung neuer Partnerschaften, um Verhaltensänderungen bei afrikanischen Schulkindern herbeizuführen.
Bis:
Kontinuierlich
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Neues Ziel
Maßnahme(n):
Weiterführung des Aufklärungsprogramms und Bereitstellung der Informationsbroschüren an die WHO, um Kinder über Bilharziose und Präventionsmöglichkeiten aufzuklären.
Bis:
Kontinuierlich
Fortschritt bis Ende 2016:
2016 erweiterten wir unser Aufklärungsprogramm und spendeten insgesamt 340.000 Informationsbroschüren für zehn afrikanische Ländern an die WHO.
Status:
Neues Ziel
Maßnahme(n):
Positionierung der Global Schistosomiasis Alliance als Partnerplattform für Interessensvertretung, Implementierung, Forschung, Kommunikation und Strategieentwicklung.
Bis:
Kontinuierlich
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Neues Ziel
Minilab
Mit dem GPHF-Minilab möchten wir Arzneimittelfälschungen in Entwicklungs- und Schwellenländern bekämpfen.
Ziel: Bereitstellung und Weiterentwicklung des mobilen Kompaktlabors GPHF-Minilab®
Maßnahme(n):
Bis:
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Maßnahme(n):
Entwicklung von neuen Testmethoden für fünf Wirkstoffe und Erweiterung der Handbücher mit Beschreibung der neuen Testmethoden
Bis:
Ende 2016
Fortschritt bis Ende 2016:
2016 entwickelte der GPHF Testmethoden für fünf neue Wirkstoffe. Damit stehen insgesamt 85 solcher Tests zu Verfügung. Die Handbücher wurden entsprechend aktualisiert.
Status:
Ziel erreicht
Maßnahme(n):
Mindestens zwei Schulungen zum Gebrauch des GPHF-Minilabs®, Verkauf von mindestens 40 Minilabs
Bis:
Ende 2016
Fortschritt bis Ende 2016:
2015 und 2016 schulte der GPHF weit über 100 Personen in sechs Minilab-Schulungen in Tansania, Angola, Kenia, Sambia, Ruanda und Mosambik. Insgesamt verkaufte der GPHF 109 Minilabs.
Status:
Ziel erreicht
Maßnahme(n):
Entwicklung von neuen Testmethoden für fünf Wirkstoffe und Erweiterung der Handbücher mit Beschreibung der neuen Testmethoden
Bis:
Ende 2017
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Neues Ziel
Maßnahme(n):
Mindestens drei Schulungen zum Gebrauch des GPHF-Minilabs®, Verkauf von mindestens 35 Minilabs
Bis:
Ende 2017
Fortschritt bis Ende 2016:
Status:
Neues Ziel
Quelle: http://www.who.int/ictrp/glossary/en/
Quelle: http://www.who.int/ictrp/glossary/en/
Quelle: http://www.who.int/ictrp/glossary/en/